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Sohnes stieß, verletzte er ihm, ich weiß nicht was für eineAder, nnd sagte: „Ha, Verrathen, warum ißt du nicht?" Undhierauf begab sich der Graf sogleich hinweg, ohne weiter etwas zusagen nnd zu thun, nnd kehrte in seine Stube zurück.
Das Kind war erschrocken und erschüttert durch die Ankunftseines Vaters, auch war er gar schwach durch Fasten, und daer die Spitze des Messers sah oder fühlte, die ihn, so klein sieauch war, in den Hals verwundete, aber es war in eineAder, so wendete er sich zur Seite nnd starb. Der Graf warkaum zu seiner Stube zurückgekehrt, als ihm der Diener seinesSohnes die Nachricht brachte, und ihm sagte: „Mein Herr,Gaston ist todt!" — „Todt?" sagte der Graf. — „So wahrals Gott lebt, Herr!" Der Graf wollte es nicht glauben undsendete einen seiner Edelleute hin, der an seiner Seite war; derRitter kam zurück und sagte, daß er wirklich todt sei. Da wardnun der Graf von Foix höchlich erschüttert, und bejammerteseinen Sohn gar sehr und sagte: „Ha, Gaston, welch elendGeschick ist hier dir nnd mir, zu böser Stunde gingst du nachNavarra, deine Mutter zu sehn. Nie mehr werde ich solcheFröhlichkeit empfinden, als ich sonst wohl empfangen. Dannließ er seinen Bader kommen, und ließ sich sein Haar abscheeren,und kleidete sich in schwarz, nnd alle die seines Hauses, undward der Leichnam des Kindes unter Thränen und Geschrei zuden Minoritenbrüdcrn zu Ortais getragen nnd dort begraben.Und so wie ich Euch von dem Tod erzählt habe, so hat Gastoude Foix durch seinen Vater den Tod erlitten, aber der Königvon Navarra hat ihn ermordet!"
Die traurige Geschichte von dem Tode dieses Sohnes desGrafen zu hören, zog ich mir sehr zu Herzen, und beklagte ihngar sehr aus Liebe zu dem trefflichen Grafen, seinem Vater, denich von so hoher Gesinnung, so edel, freigebig und höflicherfunden hatte, und auch aus Liebe zu dem Lande, das durch