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denn immer war der Graf von Foix von guter Dienerschaftumgeben.
Gar sehr nahm sich der Graf diese Sache zu Herzen, nndzeigte es Wohl, denn er ließ eines Tages alle Edelleute und allePrälaten von Foix nnd Bearn, und alle ansehnliche Leute diesesLandes zusammen rufen gen Ortais, und als sie gekommenwaren, erklärte er ihnen, warum er sie gerufen und wie erseinen Sohn in solcher Schuld und so großem Verbrechenbefunden habe, daß es sein Entschluß sei, daß er sterbe und daßer den Tod verdienet. Alles Volk antwortete auf diese Redeeinstimmig: »„Herr, haltet uns zu Gnaden, wir wollen nicht,daß Gaston sterbe, er ist Euer Erbe, und Ihr habt keinenmehr!" Als der Graf sein Volk für seinen Sohn bitten hörte,bezähmte er sich ein wenig und entschloß sich, ihn mit Gefängnißzu strafen, er wollte ihn zwei oder drei Monate inne halten, undihn dann auf zwei oder drei Jahre irgend auf Reisen schicken, bisdaß er seine That vergessen und das Kind zu besserem Verstandund Heller Einsicht gekommen sei. So gab er seinem Volke denAbschied, aber die aus der Grafschaft von Foix wollten nichteher aus Ortais ziehen, bis der Graf ihnen verspreche, daßGaston nicht sterben würde, also liebten sie das Kind. Da erihnen dieses zugesagt, verließen diese Leute aller Art die Stadtund blieb Gaston zu Ortais gefangen.
Diese Sache verbreitete sich an mehreren Orten und auchnach Avignon, wo damals sich Papst Gregor XI. aufhielt. Erschickte sogleich den Cardinal von Amiens als Legat nach Bearn,aber dieser war kaum nach Bessieres gekommen, als er dieNachricht erhielt, daß es ihm nicht Noth thue, nach Bearn zugehen, denn Gaston, der Sohn des Grafen von Foix, sei todt.denn will ich Euch sagen, wie er gestorben ist, weil ich nuneinmal schon so viel davon geredet. Der Graf hielt ihn ineinem Gemache des Thurmes von Ortais gefangen, wo wenig