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aber die Ritter und Hofdiener sprangen ihm in den Weg undsprachen: „Herr, um Gotteswillen, übereilt euch nicht und unter-richtet euch zuvor von der Sache, ehe Ihr Eurem Sohne Übelsthut." Und das erste Wort, was der Graf sagte, sprach er inseiner gascognischen Mundart: „Ha, Gaston, Verräther, umdich und dein Erbe zu vergrößern, habe ich Krieg gehabt undHaß gegen den König von Frankreich, von England, von Spanien,von Navarra und von Arragon, und gegen sie habe ich michgut gehalten und tapfer, und du willst mich nun ermorden, daskommt dir aus verfluchtem Blut und aus böser Natur, wisse,darum sollst du sterben, nun, nun!" Da sprang er über denTisch mit dem Messer in der Hand und wollte ihn tödten, aberdie Ritter und Hofdiener warfen sich ihm zu Füßen und weintenvor ihm und sagten: „Ach, unser Herr, um Gotteswillen tödtetnicht Gaston, Ihr würdet kein Kind mehr haben, laßt ihngefangen setzen und unterrichtet Euch von der Sache, dennvielleicht wußte er nicht, was er trug, und hat keine Schuldan dieser Schandthat."
„Nun dann," sagte der Graf, „setzt mir ihn in denThurm und bewacht ihn so, daß ihr mir für ihn gut steht."Da ward das Kind von Stund an in den Thurm gesetzt. DerGraf ließ nun eine Menge von Jenen, die seinen Sohnbedienten, gefangen nehmen, aber er sing sie nicht Alle, dennViele entflohen, so auch ist der Bischof de Lescalle noch außerLandes, der mit im Verdachte stand, wie Andere mehr. Aberer ließ ihrer wohl an Fünfzehn sehr schrecklich ermorden, dieUrsache davon war, daß sie seines Kindes Heimlichkeit hättenwissen und ihm hätten sagen sollen: „Unser Herr Gaston trägtein Beutlein auf seiner Brust, der und der Art, aber davonthaten sie nichts, und darum starben sie schrecklich, und es warwohl ein Jammer um mehrere dieser Hofleute, denn in ganzGascognien waren keine so wohl versehen, als diese es gewesen^