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4 (1862) Der kleinen Schriften erster Theil
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irgend Jemand etwas davon zu vertrauen, sonst kommt Ihr umEuren Anschlag."

Das Kind, welches Alles glaubte, was der König, seinOnkel, ihm gesagt, antwortete und sprach:Gar gern."

Nun verließ er Pampeluna, und kam nach Ortais zurück.Der Graf, sein Vater, empfing ihn freudig, fragte ihn umNeuigkeiten aus Navarra, und um Geschenke und Kleinodien, dieman ihm gegeben. Dieser sagte,sehr viel schöne Geschenke,"und zeigte sie ihm alle, außer dem Beutlein, worin das Pulverwar. Nun war es aber in dem Schlosse von Foix gewöhnlich,daß Gaston und Jvain, sein natürlicher Bruder, in einer Stubeschliefen, und liebten sie sich, wie junge Brüder es thun, undkleideten sie sich in die nämlichen Wämser und Kleider, denn siewaren ungefähr von einer Größe und einem Alter, und kam es,daß sich einstens, wie bei Kindern wohl geschieht, ihre Kleidervermischten, und die Jacke des Gaston kam auf Jvain's Bett,und dieser, der schlau genug war, fühlte das Pulver in demBeutlein, und fragte Gaston:Was ist das, das du immer aufdeiner Brust trägst?" Gaston ward dieser Worte nicht froh undsprach:Jvain, gib mir meinen Wamms wieder, du hast nichtsmit ihm zu thun." Jvain warf ihm seinen Wamms zu, Gastonlegte ihn an und war den ganzen Tag nachdenklicher als je.

Nun traf es sich drei Tage nachher, da Gott der Herr denGrafen von Foix retten und behüten wollte, daß Gaston sichüber seinen Bruder im Ballspiel erzürnte, und ihm einen Backen-streich gab. Der Knabe darüber erbittert, trat ganz weinend indie Stube seines Vaters, und fand ihn zur Stunde, da er ebendie Messe gehört hatte. Da der Graf ihn weinen sah, spracher:Jvain, was fehlt dir?"Daß sich Gott erbarm, meinHerr," sagte er,Gasten hat mich geschlagen, aber es ist wohleben so viel oder wohl mehr an ihm zu schlagen, als an mir."Warum?" sprach der Graf, der sogleich in den Verdacht