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4 (1862) Der kleinen Schriften erster Theil
Entstehung
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Virelais singen; er saß zu Tisch ungefähr zwei Stunden, auchsah er gern allerlei wunderbare Zwischenspiele, und schickte sie,sobald er sie gesehen, zu den Tischen der Ritter und Hofdiencr.Kurz, an so vielen Höfen von Königen, Herzogen, Prinzen,Grafen und hohen Damen ich auch war, gefiel es mir nirgendso Wohl, und fand ich nirgend ritterliche Sitte so wohl bestehend.Man sah in dem Gemache, in dem Saal und Hof, Ritter undEhrendiener auf und ab wandeln, und hörte man sie von Waffenund Liebe sprechen, und alle Ehre ward darin gefunden. Wasnur irgend neues in einem Land oder Königreich vorgefallen,mochte man da Wohl vernehmen, denn von überall trafen hierder Würde des Hcrrns wegen die Nachrichten ein. Da hörte ichden größten Theil aller Kriegshandlungcn auS Spanien, Portu-gal, Arragon, Navarra, England, Schottland und von denGrenzen Languedocs, denn während meinem Aufenthalte sah ichda Boten und Ritter von allen Nationen anlangen, die michgern unterrichteten, wie auch der Graf selbst, der mir oft davonsprach. Sehr gern hätte ich gefragt, da ich den Hof des Grafenso prächtig und im Neberflusse fand, was aus Gaston, seinemSohne, geworden, und wie er gestorben sei; denn Messirc Espaingdu Lion hatte es mir sagen wollen, und erhielt endlich, daß einalter Hofmann, ein sehr ansehnlicher Mann, mir es sagte. Erbegann auch seine Erzählung folgendermaßen:

3. Von drm traurigen Tode drs Kindes von Foir.

Es ist wahr, daß der Graf von Foix und Madame de Foix,seine Gemahlin, nicht wohl einverstanden sind, noch es je langegewesen, und rührt das Mißverständnis; unter ihnen von demKönige von Navarra her, welcher der Bruder dieser Dame war,denn dieser wollte den Seigneur dÄlbrct, den der Graf vonFoix gefangen hielt, um die Summe von 50,000 Franken aus-