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4 (1862) Der kleinen Schriften erster Theil
Entstehung
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zweien aus ihnen in seiner Einnahme bedient, die dann mit zweiandern in dem Geschäfte wechselten. Aus seinem vertrautestenManne machte er seinen Gegenrechner, dieser nahm von denandern alle Rechnungen auf, und legte dieselben schriftlich demGrafen wieder ab. In seiner Stube hatte er gewisse Kasten,aus welchen er manchmal Geld nehmen ließ, um es den Edel-leuten, Herrn oder Hofdiencrn zu geben, die zu ihm kommen;denn nie verließ ihn Jemand ohne ein Geschenk, und stets ver-mehrte er seinen Schatz, um die Zufälle und Schicksale ruhigerwarten zu können, deren er sich vermuthete. Er war herab-lassend und zugänglich Jedermann, und redete freundlich undliebreich mit Allen, kurz war er in seinen Entschlüssen undAntworten. Er hatte vier geistliche Gehcimschreiber, Briefe zuschreiben und zu beantworten, nnd wenn es ihm beliebte, daßdiese vier Schreiber sich fertig hielten, sobald er aus seinemGemache heraustrat, rief er weder Jean noch Gauthier, nochGuillaumc, sondern wenn man ihm Briefe brachte und er sieangenommen, rief er sie nur lllglme8ert (Dienmirschlecht), entwederzum Schreiben, oder für alles andere, waS er ihnen befahl. Alsowie ich euch sage lebte der Graf von Foix.

Und wenn er aus seiner Stube um Mitternacht in seinenSaal zum Nachtmahle kam, so trugen zwölf Diener zwölf bren-nende Fackeln vor ihm her, nnd diese zwölf Fackeln blieben umseinen Tisch herum, welches in dem Saal eine große Helle verur-sachte. Dieser Saal war angefüllt mit Rittern und Hofleuten,und stets waren eine Menge Tische gedeckt, zu essen für die, dieessen wollten. Keiner sprach zu ihm während der Tafel, wenner ihn nicht darum anredete. Er gewöhnlich eine MengeGeflügel, und besonders die Flügel und Schenkel allein, und denübrigen Tag er und trank er wenig. Große Freude empfinger an den Tönen der Harfenschläger, denn er verstand sich wohldarauf. Gern ließ er seine Schreiber Lieder, Nondeans und