Druckschrift 
4 (1862) Der kleinen Schriften erster Theil
Entstehung
Seite
483
Einzelbild herunterladen
 

483

Kamine standen, und warf das Holz und den Esel, die Füße indie Höh', in das Kamin auf den Brand, worüber der Graf vonFoix große Freude hatte und Alle die da waren; und verwun-derten sie sich über die Stärke des Ritters, wie er ganz alleinsich so schwer aufgeladen und damit so viele Staffeln gestiegenwar." Viele Freude und Ergötzung machten mir die Erzäh-lungen des Messire Espagne du Lion, und schien mir der Wegdadurch nur allzu kurz.

So oft ich ihn aber fragte, woher es doch komme, daß einso herrlicher Mann, als der Graf von Foix, keinen rechtmäßigenSohn habe, und warum seine Gemahlin nicht bei ihm lebe,oder um die Art, auf welche sein einziger Sohn gestorben, suchteder Ritter auszuweichen und verschob es stets auf den andernTag. Als wir uns nun den letzten Abend der Stadt Morlainäherten, sprach ich zu ihm:Ihr habet mir viel erzählt,wovon ich nie etwas gehöret, und weil ich es weiß, so werde iches zum ewigen Gedächtnisse niederschreiben, so Gott will, daßich zu meinem Lande zurückkehre. Aber noch um Eines möchteich Euch gerne fragen, wenn Ihr es nicht vor übel nehmt,nämlich durch welchen Zufall der Sohn des Grafen von Foixgestorben ist?" Da ward der Ritter nachdenklich und sprach:Die Art seines Todes ist zu traurig und will ich Euch nichtdavon reden, und wenn Ihr nach Ortais kommt, so werdet Ihrwohl Jemand finden, der es Euch erzählt." Ich tröstete michbis dahin, und so ritten wir weiter und kamen znm Nachtlagerin die Stadt Morlaix.