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und ein Ave für die Seelen der hier Erschlagenen. „Beimeiner Treue," sprach ich, als wir weiter ritten, „ich habeEuch sehr gern reden hören; aber heilige Maria, der Bourgd'Espaignc, ist er ein so starker Mann, wie Ihr mir gesagt?"„Bei meiner Treu," sprach er, „ja, denn in ganz Gascognien magman Wohl seines Gleichens nicht finden an Stärke der Glieder,und darum hält ihn der Graf von Foix als seinen Gesellen.Und es sind nicht drei Jahre, daß ich ihn ein schön Stückchenhabe treiben sehen, das ich Euch erzählen will."
„Es traf sich, daß auf einen Weihnachtstag der Graf vonFoix sein großes und reiches Fest mit Rittern und Herrn hielt,wie er es in der Gewohnheit hat, und an diesem Tage war essehr kalt. Der Graf hatte in seinem Saale gegessen, und mitihm eine große Menge von Herrn; nach der Mahlzeit verließer den Saal und begab sich in eine Gallerie, nach welcher maneine breite Treppe von vier und zwanzig Staffeln steigen muß.In dieser Gallerie ist ein Kamin, in welchem man gewöhnlich,wenn der Graf sich da aufhält, Feuer macht, und sonst nicht, undmacht man da kleines Feuer, denn er sieht nicht gern großes Feuer.Dort ist es wohl der Ort Holz zu haben, denn ganz Bear» istvoll Wald, und hat er Wohl womit heizen, wenn er will, aberkleines Feuer ist ihm gebräuchlich. Nun fror es sehr stark unddie Luft war sehr kalt; als er in die Gallerie gekommen war,sah er das Feuer, und schien es ihm sehr klein, und sagte erden Rittern, die da waren: „Seht, so kleines Feuer für dieseKälte." Ernaulton d'Espagne stieg sogleich die Treppe hinunter,denn durch die Fenster der Gallerie, welche auf den Hof sahen,erblickte er da eine Menge Esel mit Holz beladen, die aus demWalde für den Hofdienst kamen. Er kam in den Hof und nahmden größten dieser Esel ganz mit Holz beladen auf seinen Nackensehr leicht, und trug ihn die Treppe hinauf, und machte sichPlatz durch die Menge der Ritter und Edelleute, die vor dem