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4 (1862) Der kleinen Schriften erster Theil
Entstehung
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Sachen, euch über den Kopf wachsen lassen! O, ich kann mireinen herrlichen wirklichen Schauspieler denken, der auftretendeure papierne Säulen grimmig niederrisse und ausriefe:Niedermit diesen Lumpen und Latten, wie soll diese schändliche erbärm-liche Lüge mich unterstützen, mein Werk wahr machen, da ichbin, was der Held meiner Rolle war, ein Mensch, gebt mireinen Tempel von Marmor, oder keinen." Doch das habe ichschon zu oft gesagt, für heute haben Sie genug!

Wie mochten Sie auch mit dem Caldcron gleich zu Psychelaufen, und sie vor dem Amanten das herrliche Gedicht abhas-peln lassen. Warum lasen Sie es nicht erst ruhig für sich, undfragten mich dann, wie es anzustellen sei, mit den gehörigenModificationeu, den blüthentollen farbentrunkcuen Triumphzngdieses südlichen Thyrsusschwingers der Phantasie über unsreBühne zu führen. Aber da laufen Sie gleich mit dem zauberi-schen Carfunkcl zu Ihrem jüdischen Hofjuwelier, und weil dieserdergleichen Edelsteine nicht in seinem Handel kennt, rümpft erdie Nase und meint er sei der Fassung nicht werth. Die Fassungwar Psyche, und die kam aus der Fassung über des AmantenGesicht. Was geht diese Leute der Caldcron an. Sie müssendas Kunstwerk verstehen, Sie müssen Ihre Leute kennen undbeherrschen, und wo Sie nicht mit Macht durchdrungen zu könnenglauben, da müssen Sie Ihre Leute zum Guten und Rechtenverführen, zum Schlechten verführen sie sich selbst. Bei dieserGelegenheit fällt mir die Ursache ein, warum ich mich eigentlichmit euch herumtreibe, bloß um euch zu verführen, zum Gutenzu verführen. Lieber Himmel, wenn sich Niemand mehr umeuch bekümmerte, ihr würdet nie besser als ihr seid. Ja,Freund, ich bin noch fromm, was Sie so nennen, das heißt allmein Leben und Treiben wird beständig durch einen innern Rufunterbrochen, daß Alles, was nicht mit, durch und in der Liebedes Herrn geschieht, vergebens ist und verloren, ja mehr als