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4 (1862) Der kleinen Schriften erster Theil
Entstehung
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445
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und ruft ihnen zu, geht grad wie ich, er will sie lehren bist zusprechen und kriegt selbst nur ?kui heraus. Wehret euch nichtgegen meine Parallele!

Hat ein einfaches unschuldiges Mägdlein von fünfzehn Jahren,welche der Frühling unter deni berauschenden Dufte des blühendenHollunders zu wecken im Begriffe steht, wenn sie in einem tiefunwahren, liebesgiftigen, edelnden, von Euren geschminkten aufge-wichften, aufgeschnürten, aufgedonnerten, ausgestopften Misse-thätern mit wollüstigem Gequick und Gegurgel herausgekrampftenSchauspiele, hingerissen weint, hat sie wohl eigentlich Etwasanders gethan, als eine Jnngcmagd, die sich aus Neugierde mitder Hcxcnsalbe der Gretlieschen einschmiert, um durch den Schorn-stein auf dem Besen zu der großen Assemblee des Blocksberges zufahren glaubt, wo sie in dem Bock einen hohen Helden verehrt,und den Satan, der auf einem Pfcrdeschädel mit ein paar Diebs-fingerknochen klapperte, für den Orpheus hält, während sieeigentlich im Starrkrampf in der Küche hinterm Spülfaß liegtoder in der Asche auf dem Herde sitzt. O, ihr treibt ein entsetz-liches Handwerk. Findet sich auch manchmal unter dem gemeinenHexengesindel ein Faust ein, so ein Eckhof, Schröder, Fleck, soist das Finale, wenn ihn der Teufel holt, nur etwas geräusch-voller, was hat er mehr gethan, als die schlechte Comödie gutgespielt, keine Spur eines Hähern Menschenlebens läßt er zurück.Höchstens rühmt sich der Amant, er habe Punsch mit ihmgetrunken, höchstens daß eine mit allen Hunden gehetzte Jüdin,welche alle ästethische Hundekrankheiten überstanden hat, undnun etwa in überaltdeutschem Somnambulismus Nacht in Tagwandelt, seinen Shhlock über alle lebenden Shhlock's erhebt. Hater auch nur irgend eine Ahnung von der gänzlich verlorengegangenen Bedeutung und Bestimmung seiner Kunst gehabt?Hat er sie irgend ausgesprochen? Herr, das konnte er nicht, erwäre sonst kein Schauspieler gewesen zu dieser Zeit, wo eben so