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4 (1862) Der kleinen Schriften erster Theil
Entstehung
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sich mit seinen wenigen öffentlich gewordenen Arbeiten verstehendberührt, und auch dies Wenige ist hierzu genug, wenn Gott sienicht verläßt. Den Tag nach seinem Tode ward ihm einKind zum Leben geboren, und so hat selbst die Natur, die ihnliebte, seinen Verlust auf die rührendste Weise feiern wollen,möge dies Kind nie auf Erden etwas vermissen, als seinenVater! Besseres vermag ich ihm und dem Leben nicht zu wün-schen, da er gestorben.

Du Herrlicher! den kaum die Zeit erkannt,

Der wie ein schuldlos KindBegeistert fromm die treue keusche HandNach Gottes Flamme streckte,

Der für das Eitle blind

Ohn' umzuschauen zur Wiege alter Kunst

Durch neuer Lüge Götzentempel drang,

Und stillanschaueud die Göttliche erweckte.

Sie lächelte und nannte dich den Ihren,

Der ihr die irdischen Kränze so bedeutend schlang,

Und wollte dich, mit ihr zu triumphireuZum sel'gen Born von allem Lichte führen.

Wer dich geliebt, verstand den schönen Traum,

Den du im Himmel träumtest, dessen SchattenAuf unsrer dunklen Erde lichten SaNmWeissagend niederfiel.

Dein Künstlerwerk, es schien ein zierlich Spiel,

Es rankte blumig auf und betend vor der SonneSetzst fromme Kindlcin du in süßer Kelche Wonne;

Doch wie im Frühlingstanmel fromm ein HerzDas Siegsgepräng' des ew'gcn Gottes liest,

Wie in des Lebens ernstem BlnmenscherzDem Schauenden die Tiefe sich erschließt,

So steht, die Schwester dieser sündentrunkneu Zeit,

Vor deinen Bildern glaubend, hoffend, liebend, die Beschaulichkeit.