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4 (1862) Der kleinen Schriften erster Theil
Entstehung
Seite
427
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L27

Erster Herr:Herrlich, gewiß, Sie haben recht;" (zurDame):aber meine Liebe, Sie sagen ja gar nichts."

Dame:Ach, es war mir vor dem Bilde wie zu Haus,es rührt mich recht, es ist doch recht natürlich, und als Sie sosprachen, war es mir gerade so undeutlich wie sonst, wenn ichmit unseren philosophischen Freunden am Meere spazieren ging,nur wünschte ich, daß eine frische Seeluft wehte und ein Segelherantriebc, und daß ein Sonnenblick niederglänzte und dasWasser rauschte; so ist mir's als wie Alpdrücken und Sehnsuchtnach dem Vaterland im Traum; kommt weiter, es macht michtraurig." (Ab.)

Eine Dame und ein Füh.rer.

Dame (steht lange stumm):Groß, unbegreiflich groß!Es ist, als wenn das Meer Awmg's Nachtgedanken hätte."

Herr:Sie meinen, als wenn sie dem Kapuziner hinein-gefallen wären?"

Dame:Wenn Sie nur nicht immer spaßten und einemdie Empfindung störten. Sie empfinden heimlich doch dasselbe,aber Sie wollen im Andern belachen, was Sie in sich verehren.Ich sage, es ist als wenn das Meer Doung's Nachtgcdankenhätte."

Herr:Und ich sage ja, und zwar den CarlsruherNachdruck und das könnet äs bluit von Norcisr dazu, undSchubert's Ansicht der Natur von der Nachtseite oben ein."

Dame:Ich kann Ihnen nicht besser antworten, als miteiner parallelen Anecdotc: Da der unsterbliche Klopstock zumersten Male in seinen Gedichten gesagt hatte:Die Morgen-röthe lächelt,"" sagte Madame Gottsched, indem sie es las:Was macht sie denn für ein Mäulchen?""

Herr:Gewiß kein so schönes wie das Ihre, indem Siedies sagen."