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4 (1862) Der kleinen Schriften erster Theil
Entstehung
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421
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Warnung vor jiterarischcn Klatschereien unter uns.

(Aus der Badischen Wochenschrift vom 20. Februar 1807.)

Ich bin es den trefflichen Freunden, die mir und meinerdurch das Schicksal aufgelösten Familie in Heidelberg geselligeGastfreiheit und Liebe in Rath und That geboten haben undnoch bieten, und mir selbst schuldig, meinen tiefen Unmuth überdie unverständigste, nndclicatcste literarische Klatscherei, die auchin dieser Stadt ihre Winkeldiener hat, warnend ausznsprechcn.Denn Jedem, der ein Privatleben hat und einen Tauf- oderZunamen, kann cS so schlecht werden unter die Feder undPresse solcher literarischen Nachtzettulisten und Seelenverkäuferzu gerathen. Jeder ehrliche Mann, der sich eines ganzen Hemdeserfreut, ist in Gefahr, daß diese Taschenspieler es ihm heimlichdurch den Aermel ausziehen und als ästhetische Lumpensammleran Papierfabrikanten vertrödeln. Könnten sie eben so sicher vorder Gerechtigkeit einem auf den Leib selbst kommen, so würdebald jedes Curiositäten-Kabinet, wo nicht gar mit Fleisch undBlut, doch mit Nagelspänen, Hühneraugen und Warzen bekannter.Lebendigen und Todten gegen billiges Honorar von ihnen versehenwerden. Es scheint zwar, als sei es ihnen gänzlich einerlei, inwelche Ungelegcnheit ihr Dicbshandel mit fremden Lebensum-ständen die bedaurnngswürdigen Schlachtopfer ihres Gesichts-und Gehörkreises bringen kann. Doch ist es nicht so. Dennjene Ungelegenheiteu können sie ja von neuem wieder druckenlassen, das heißt: fremde Kirschen verkaufen und sich die Kernezurückbedingen. Dem Weinenden reißen sie das Tuch von dem