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4 (1862) Der kleinen Schriften erster Theil
Entstehung
Seite
412
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Schicksale werden wir uns selbst am besten dadurch zu Hutensuchen, daß wir windige schwindelnde Höhen vermeidend, dieGestirne zu betrachten gesonnen sind in den Spiegeln unsererSeele und in den Spiegeln des Wassers, über dem die Geisterwohnen und aus dem die Erde emporgestiegen.

So hat uns denn der ruhige Augengang gemüthlicherBetrachtung mit der Eiche und dem Oelbaum in die höhereRegion unseres Bildes getragen. Wir sind auf der Brücke desRegenbogens gewandelt und lassen uns an den Strahlen unseresSternes hernieder in den Mittelpunkt und Vorgrund, wo derErdkreis aus dem Wasser hervorgesticgen, wo im Sonnenaugedes dreieinigen Gottes das Centrum des Bildes uns anschaut.Und das Gewässer verlief sich von der Erde immerhin undnahm ab." 1. Mosis 8, 13.

Auf der Seite der Zeit sehen wir die Arche schwimmen,die der Herr dem Gerechten zu bauen befohlen hat, als er dieUngerechten richtete. Rechts retten die schwimmenden Blättereiner Wasserpflanze eine vom Sturme in dies fremde Elementgeschleuderte Biene. Auch hier ist tiefere Betrachtung angeregt.In der Mitte des Vordergrundes sehen wir rechts eine lebendePflanze, links bemerken wir den Abdruck ihrer Gestalt auf derFläche eines Dendriten. So wird die Wirkung der zerstörendenMuth selbst wieder nur eine Arbeit des unbekümmert fortbilden-den Weltgeistes. Mit Wundern zerbricht die Wunder, um Wun-der zu zeugen, der Wunderbare, und die Zornfluth, abrinnendvom gereinigten Herzen der Erde, setzet die göttliche Kunst alsGeißel der Sühnung, die Himmel und Erde verbindet, vor dieHütte des Menschen, in den belebenden Strahl des guten Geistes,in den Schein des himmlischen Sonnenauges-

Dich aber, freundlicher Genius, der auf dem Strahle derSonne steht, und dessen Locken in den Farben des Friedens-Logens geistisch wehen, nennen wir den Genius dieser Zeitschrift,