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der alle umgebende Lust, in den Flächen einer vielwinklichtenSpiegclkugcl gesammelt, freudig betrachtet. Er sei auch deinGenius, gütiger Leser, der die Mittheilungen unserer Blätterscheuend und mit erwünschtem Genuß aufnehmen möge, wie hierder Knabe, gleich einer sammelnden Biene auf den Staubfädeneiner Blume, auf dem Strahle der Sonne schwebt, um denGlanz des funkelnden Hesperus, den Schimmer des farbigtenRegenbogens, das Angesicht des milden Mondes und das Antlitzdes heftigen Cometen, das Diesseits und Jenseits, denHimmel und die Erde unseres Bildes in den spiegelnden Flächenseiner Kugel anzuschauen, zu genießen und zu benutzen. Mögediese Bilder sammelnde Kugel der Hauch bösen Nebels nie trüben!Sänke auch die Sonne, wird der gütige Mond noch zauberischereScheine verleihen, und schwände auch er im letzten Viertel, so sollendie Wolken doch, flüchtig entfernte Regionen durchziehend, unsnie unsern Leuchtstern, den glanzlächelnden HeSperus verschleiern.
Darum seid eingeladen unter dem Dome des klaren blauenHimmels über der Abendfeier der Sonne am Rande grünerErde den willkommenen Abendstern zu begrüßen. Hier ist esgut, hier laßt uns niedersitzen, wo die Eichel und die Olivekeimt, und lasset uns die Worte des seligen Dichters erwägen:
„Wo sich das Strenge mit dem Zarten,
Wo Starkes sich und Mildes paarten:
Da gibt es einen guten Klang."
Anmerkung. Der Umschlag ist in der Art von Nunge's Tags-zeiten und mit Reminiscenzen aus denselben, ohne Zweifel von ClemensBrentano angegeben, aber in zn beschränktem Maßstab und über-haupt schlecht ausgeführt. Im Inhalte des Jännerheftes heißt es inBezug darauf am Schluß: „Mit der dem Titelblatt angedrucktenErklärung der sinnreichen Zeichnung des Umschlages von einem berühmtendeutschen Gelehrten, glaubt der Verleger den Lesern des Hesperus eineangenehme Zugabe zu liefern."
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