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4 (1862) Der kleinen Schriften erster Theil
Entstehung
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zur irdischen Sorge zurückgezwungenen verstorbenen Gestirns amHimmel gespenstct. Solche Anschauung wird, den göttlichenFrieden des allgemeinen Naturgesetzes betrachtend, sich gestärktund erhoben fühlen über die kometischen Ruthenstreiche aller Zeitund aller Geschichte, vergleichbar den Schmerzen der Krankheit,die trotz des ihr inwohnenden Eigensinnes der Allmacht des allge-mein göttlichen Weltgedankens eingeordnet ist, ja die Betrachtungder aus freier Nothwendigkeit emporblühenden Wahrheit undSchönheit wird sie heiligen gegen den zerreißenden augenkräukendenGlanz der vergänglichen Zeit, deren flüchtige Wolkenbilder wirauch hier auf unserm Bilde über seinem Namcnsgestirne demschönen Abendbotcn, dem Hesperus, vorübcrgleiten sehen. DieMythe des Hesperus aber ist wie die meisten andern in verschie-denen von einander abweichenden Erzählungen vorhanden undwir müssen erklären, daß hier nach der cyprischcn Mythe Hes-perus der schöne Sohn der Venus und ihres geliebten Cephalusgemeint ist, der unter die Sterne, diesen himmlischen Adelstandgöttlicher Günstlinge, versetzt, seines reizenden anmuthigen Glanzeswegen auch den Namen seiner Mutter trägt. Möge er in diesenBlättern, die sich bescheiden seinem Dienste geweiht haben, einigeStrahlen seines milden und erquickenden Lichtes mittheilen; mögensie anspruchlos gefällig und erfreuend immer willkommen sein,so wie er!

Um aber dem ewig wachen Witze des Muthwillens einenPfeil zu entwenden, mit dem er uns zu kränken Lust habenmöchte, wollen wir auch einen andern Hesperus, der aberkeineswegs der unsrige, erwähnen. Von ihm sagt die Mythe,er sei ein Sohn des Atlas und ein leidenschaftlicher Astronomgewesen, der, als er einst den gestirnten Himmel auf dem Gipfeldes Atlas beobachtet, vom Sturme herabgeworfen, zerschmettertund in alle Welt verweht worden sei. Wir verbitten auf alleWeise diese Prognostication aus unserm Titel, denn vor solchem