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nach ihrem Keim ausläuft, während sie nach oben, dem mensch-lichen Sinne gefälliger, als Zierde und Ehrenzeichen zum Lichtedringt, deutet auf die zusammenhaltende und zersprengende Wir-kung der stet und ruhig auf alles zeitliche Werk einwirkendenNatur. An dieser Eiche ruhend bildet ein Schild mit der Auf-schrift: „Dem Vaterlande, seiner Zeit und Muse,"den Thronrücken des Genius. Ueber diesem ruhet ein Helm imArme der Eiche, die ihm die Ehrcnkrone ihres bürgerlich-heiligenLaubes bietet, während der mächtige Vogel des herrschendenJupiter, der Adler, als Helmzierde die Sonne begrüßt. Dieaufgerichtete Nitterlanze, der sich die junge Eiche festlich anschlingt,deutet auf die freie Ehre des Adels, und indem sie in dieFasces übergeht, die in verbundenen Stäben die Unzerbrechlich-keit einzelner Schwäche im Vereine darstellen, stellt sie ein Sinn-bild der aus dem bürgerlichen Verein entspringenden Staats-kraft, die Streitaxt, in den Schein des Kometen, welcher einperiodisches Gestirn von ewiger Zeit her als der Prophet, derVorläufer, die Ehrenpalme und Strafruthe des Verhängnisses,und also — als das Himmelszeichen der Geschichte vorn Glaubenund Aberglauben bescheiden angestaunt ward. Sein - Strahlzeigte den Weisen aus Morgenland die Bahn zur Wiege desErlösers, und die fromme Vorzeit, den tiefen Zusammenhangder Natur und Geschichte ahnend, hat ihn astrologisch immergefürchtet und geehrt. Auch rechnen wir es keineswegs zu denleuchtendsten Verklärungen unserer bis zur Ausklärung aufge-klärten lieben Zeit, daß sie unter all den strahlenden Weltendes Himmels, wie unter einer zufälligen Deckenverzierung ihreWerktäglichkeit zum Sonntage hinschleppt, unbekümmert, was derMeister mit der artigen Illumination gemeint haben möge. Sosteht die liebe Zeit eingefangen und getragen von lauter Wun-dern der Schöpfung und leugnet alle Wunder, und wundert sichnicht einmal darüber, daß es ihr manchmal wunderlich zu