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4 (1862) Der kleinen Schriften erster Theil
Entstehung
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Unglauben zu ersäufen, und dieser seine Backsteine zmn Thurm-bau von Babel sprachverwirrend und sinnspaltend dabei aus demSchlamme formt und brennt, in der allgemeinen Verwirrunghier und dort bereits manche stille sich zu verschiedenen Einzäu-nungen und Eindämmungen des Glaubens vereinigt, so wieandere auf offener Muth verschlagen, die erlogene Seekarteverfälschter Geschichte, welche ihnen die Entdeckung des Schla-raffenlandes verhieß, über Bord werfen und einer schier verges-senen, mütterlichen Sage von einem Felsen heiliger Traditionund einer ewigen Kirche auf demselben zusteuern.

Nirgends zeigt sich die göttliche Weisheit bewunderungs-würdiger, als in ihrer Art, den menschlichen Uebermuth zudemüthigen. Ebenso wie die Dilapidation gerade dann am scham-losesten zu sein Pflegt, wenn sie mit dem Geize schwanger geht,und wie die Aufklärung auf ihrem höchsten Punkte somnambülwerden muß, um sich selbst im Innern zu erkennen; so auchwiderfährt ihr aller Orten das Gegentheil von dem, was sieerwartet. Der seiner selbst unsicherste Unglaube, der bei denmodernen Christen sich arglistig eingeschmeichelt, macht bereitsin neuester Zeit oft die beunruhigende, unangenehme Erfahrung,am Theetische mit einigen Gespenstern und armen Seelen ausdem magnetischen Hades confrontirt zu werden, und die Haus-frau ist etwa gar so unschuldig, ihn zu einer Katechese derselbenaufzufordern. Während ein modischer Denkglaube noch imgroßen Salon unumschränkt zu gebieten scheint, fängt es imeleganten Boudoir magnetisch und somnambulistisch zu spuken an.Stiefel, Arzneigläser, Amulette marschireu ohne Menschen durchdie Stube, und aus einem Rcinigungsorte, der nicht geglaubtwird, kommen schreckliche Gestalten und flehen um Hilfe. Philo-sophen und Aerzte müssen für die Wahrheit der Gespensterfechten, sie thun eS ganz plausibel, um nicht aus der Zunftausgestoßcn zu werden. Sie sagen etwa, man scheint allerdings