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nißvollen Worten darin stand, und was die Nachfolger desVaters den Arbeitern mündlich übergaben, und was treu fort-geerbt wurde. So wuchs und erweiterte sich der Garten Jahr-hunderte hindurch und die Wüste umher wurde immer kleiner,und seine Früchte und Zierden, seine Schatten und Quellen,seine Heilkräuter und Gewürze wurden immer herrlicher undmannigfaltiger, und wie in jedem Garten, der sich erweitert,wurden aus einzelnen Stämmchen ganze Wälder, aus Gräsernund Kräutern ganze Wiesen, aus Blumen ganze Fluren, ausGewürzen ganze Arzneigärten; und der Garten, eine Weltgeworden, bestand aus vielen Gärten, und jeglicher hatte vonallem, was in seiner Lage gedieh; immer aber Wasser, Oel,Balsam, Salz, Weizen und Wein die Fülle, und alle Gärtenwaren ein Garten, und dem Nachfolger des Vaters gehorchten sieund fragten ihn um Rath, und er gab ihnen bei jeder neuenPflanzung die Samenkörner mit dem Segen des Vaters, und ersegnete die Arbeiter und sendete sie aus. Die Form der Beeteund Wege und die Gestalt der Spaliere wechselte nach der Sitteder Länder und der Zeit, aber die Früchte waren überall. DerGarten war ein lebendiger, und die ganze Fülle der beseligendenFrüchte war allein in ihm; aber dennoch war er hingegeben demWetter und der Jahrszcit, und der Treue der Arbeitenden, undder Wachsamkeit der Wächter. So bestand er viele Jahrhunderteund ging durch viele Mißjahre und Trübsal und Verfolgung.
Bald säete der Feind nächtlich Unkraut in den Weizen, baldbohrte er die Bäume an, bald verführte und verlockte er dieArbeiter, bald riß er die Zäune nieder und verwüstete dieSaaten und Fruchthaine, verschüttete die Quellen und ermordetedie Arbeiter; ja es waren Zeiten, wo schier der ganze Gartenzerstört und von seinen Feinden eingenommen war und die Nach-folger des Vaters in Gefangenschaft seufzten. Aber der Gründerdes Gartens hatte ein Wort gesprochen, das nie gefehlt. Er
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