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4 (1862) Der kleinen Schriften erster Theil
Entstehung
Seite
376
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seine Früchte! Können Sie denn unserer anglikanischen Kirchedie Reinigung des Glaubens, die Herstellung der Wissenschaften,die Verbreitung der heiligen Schriften, die Zerstörung derGewaltthat, Unwissenheit, Verfinsterung und Unnatur in denMönchsklöstern . . .

Röm.:Mit Erlaubniß, daß ich Sie unterbreche.Nein, diese Frucht der Zerstörung der geistlichen Congre-gationen spreche ich dem Anglikanismus nicht ab, und ebendarum spreche ich demselben die Frucht ab, der Erzeugung dieserOrden der christlichen Liebe."

Angl.:Das klingt seltsam! Sollte ich, weil ich unnützes,faules Gesinde aus meinem Hause jage, nicht treues und fleißigesin demselben einführen können? Antworten Sie hierauf!"

Röm.:Sehr gern. Wer im Zorne mit dem Badedas einzige Kind ausschüttet, wird keine Nachkommen haben,wenn er auch noch so viele Badebütten aufstellte, wer baldhinter dem Reformationseifcr her sagt: Ja, diese Kloster-frauen sind ganz lobenswerth; wir müssen auch solche machen,die Katholiken sollten sich alle Mühe geben sie zu verbreiten,die bringen ihrer Religion noch Ehre, dem könnte man wohlfolgende Parabel erzählen:

Ein Vater hatte seinen Kindern einen herrlichen Obst-und Blumengarten im Schweiße seines Angesichts erbaut. Allesbrachte er jährlich, was Leib und Seele ernähren und erquickenkonnte; aber er mußte mühsam gebaut und gepflegt und sorgsamin Zaun und Mauern gehalten werden, und es war von VatersZeiten her. ein Vorsteher der Unterarbeiter gesetzt. Die erstenNachfolger des Vaters, die ihn noch gekannt, hatten vieles vonseinem Wandel, von seinen Worten und Lehren, und seiner Artden Garten zu bauen, in einem Büchlein aufgeschrieben, dasüber Alles hoch gehalten wurde. Es war aber Vieles im Gartenvon Anfang an, was nicht in dem Buche stand, oder mit geheim-