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4 (1862) Der kleinen Schriften erster Theil
Entstehung
Seite
378
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hatte gesagt:Ich will Lei euch sein bis aus Ende der Welt,und die Pforten der Hölle sollen euch nicht überwältigen." Undsieh, noch nie ist der Garten ausgerottet worden, immer hat ersich hergestellt, und wenn viele Felder des gebauten Landes ihmentrissen wurden, wuchsen ihm andere in der Wüste wieder zu,und was nicht errungen werden konnte durch Arbeit, wurdeherabgerissen vom Himmel durch Gebet und Opfer, und in Zeitender Noth erweckte der Herr des Gartens einzelne Arbeiter, dieUnermeßliches herstellten und aufrichteten; denn es waren Schu-len solcher Liebe aufgerichtet, und in jeder dieser Schulen derverschiedensten Art war doch wieder alle Lehre, alle Weisheitund alles Heil des Ganzen enthalten, denn Alle hielten treu ander übcrgebenen Einheit des Ganzen. So nun stand der Garten,wie der Mensch selbst, mitten in der Welt, die ihn ankämpfte,die er überwinden sollte, und mit welcher er ringen mußte.

Unter den vielen Wunden, die ihm geschlagen wurden, isteine nicht lange her, und ist dennoch immer dieselbe, die ihmgeschlagen wurde seit dem Sturze der Engel, seit dem Sündcn-falle, seitdem Kinder Gottes sich mit Kindern der Menschenvermischten, seit dem Thurmbaue zu Babel, seitdem die Hoffart,der Eigenwille, das Sichselbsthelfenwollen die Frucht vom ver-botenen Baume bricht und sich, vom Stamme spaltend, eineWurzel unendlicher Spaltung in den Privatgartcn Pflanzt; dennes ist nur eine Form in dem Heile:Die Vielen sollen einLeib werden," und nur eine Form in dem Unheile:Die Ein-heit soll in unzähliger Spaltung sich auslosen." Und so wurdendenn Knechte ungehorsam und unzufrieden, und wollten nichtruhig bauen ihr Tagewerk, und wollten nicht thun wie Semund Japhet, sondern höhnten wie Chain, und wollten nichtharren bis der Regen des Himmels erfleht und die Quellender Hilfe gelenkt waren, und sie aßen vom Baume der Spaltung,schaarten sich mit den Weltklugen und Schwachen, und Fleisch