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der Jnspection aller Ausgaben und Einnahmen, und meinerRechte, sie fortzuschicken wann ich will, und über die Früchteihrer Haushaltung anderweitig zu disponiren."
Höre ich recht? Wer spricht so seltsam? — Ja, du hörstrecht, es sind die Worte der weltlichen Kinder gegen ihre Mutter,die Kirche, deren lehrende und betende Genossenschaften sieschmähen und deren Werke der Barmherzigkeit sie sich auS Träg-heit und Geiz zum Genusse vorbehalten. Wahrhaftig, dieKirche muß eine gute Mutter sein, daß sie diesen verkehrtenSchwätzern ihr Elend nicht am Wege liegen läßt, und ihnen dieThüre weist. Ja, sie ist eine gute Mutter und trägt das KreuzJesu Christi, und wird nicht aus den Dornen der Wüste gehen,bis sie das verlorene Schaf gerettet hat. Sie weiß wohl, daßdiese Schwätzer nicht wissen, was sie schwätzen, indem sie, wiedie Juden, gern von Jesus leiblich geheilt und genährt sein,aber nicht mit ihm beten, fasten und gehorchen wollen bis inden Tod. Sie kennt die Worte, Matth. 10, 22.: „Und ihr werdetvon Allen gehaßt werden um meines Namens willen; wer aberausharrt bis aus Ende, der wird selig;" und sie werden anihr geübt werden bis zur Auferstehung und Himmelfahrt.
Die Mutter zürnt nicht einmal über diese stolzen Worteihres weltlichen Sohnes, der nicht weiß, daß man sich von derWelt abziehen, daß man die Hilfe von Gott erflehen, daß manFleisch und Blut überwinden, daß man sich selbst opfern muß,um seinem Nächsten aus Liebe zu Jesu unter den widrigstenUmständen und häufig mit Undank als Lohn die beschwerlichsten,crniedrigendsten Dienste der Liebe und Barmherzigkeit zu erweisenbis zu seinem Tode. Diese Schwätzer, die vor lauter Uebersichtengar nichts mehr einsehen, halten diese Barmherzigkeit und Liebein der allein eminentesten Bedeutung des Wortes, etwa mitmitleidigem Lächeln, für eine ganz leidliche Laune einer gewissenExaltation, die der Kirche nicht gerade übel zu nehmen oder zu
L.