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4 (1862) Der kleinen Schriften erster Theil
Entstehung
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364
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zu oft fehlt dem Wunsche der Zeit nach solchen Instituten nochgar sehr ein in wirklicher Liebe wurzelndes Verdienst. Ehe dieZeit Buße gethan, hat ihre Sehnsucht keine Wahlverwandtschaftzu solchen Anstalten, deren Lebensprinzip ganz geistlich ist.Leider gleicht ihre Sehnsucht nach dergleichen oft nur demHunger eines Müßiggängers oder bankerotten Projectenmachersnach Brod, der das Feld nicht bauen und das Korn nichterndtcn will, es gern aber hier mit Geld erkaufte, weil erschwerer Gewicht und besseres Gebäck um geringeren Preiserhält. Ein Zeichen, welches ich in der Zeit für versprechenderhalte, ist der sich an allen Orten regende Trieb zu den mannig-fachsten Hilfsvereiuen. Erklärt sie nicht dadurch ihr Unvermögen,und wird sie seiner nicht dadurch mehr und mehr bewußtwerden? Während sie noch, wo sie nur hinreichen kann, daswenige Uebrige von geistlicher Association mit der rechten Handzu zerstören strebt, muß ihre linke bereits wieder Subscriptioneuund Beiträge für weltliche Vereine aller Art unterzeichnen. Sowird vielleicht einmal die Zeit kommen, wo dies nicht mehrhinreicht, und sie nicht als eine speculirende Rechtlerin, sondernals eine reuige Sünderin zum Altar ihre Zuflucht nimmt, umvon dem geistige und leibliche Stärkung auf immer zu empfangen,der alle Müden und Gedrückten zu sich gerufen und ihrer mitausgebreiteten Armen harret.