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4 (1862) Der kleinen Schriften erster Theil
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heiligen Vincentius, und fragte ihn demüthig, ob es wohl gutsei, daß sie arme Kinder lesen lehre, sie habe es von selbst beider Heerde gelernt, nachdem ein guter Mensch ihr eine kleineAnweisung gegeben. Die demüthige, gehorsame, keusche Hirtinwar die erste unter den Töchtern der christlichen Liebe dieserbewunderungswürdigen Anstalt, welche von der Revolution ver-folgt und mißhandelt, nicht aufhörte zu heilen und zu segnen,und als die Bürgerwohlthäterinnen kurze Zeit in den klütelsü'Immamte Alles verderben und verwildern ließen, als demüthige,treue Bräute des Erlösers zum Heile der Armen und Krankenwieder gerufen wurden.

Alle diese Anstalten, von heiligen Priestern erweckt, gegründet,geregelt und in ihren Individuen geleitet und getröstet, habenden greulichsten Sturm gegen die Religion und Ordensvereine,die Revolution überlebt. Man sieht über sie hin und läßt siethun; man hat keine andere Sorge für ihr geistliches Bestehen,als ihnen Kranke und Arme genug aufzubürden; aber wo irgendeine Anstalt gegründet wird, welche den Geist der Gottseligkeit,der Einfalt, der Demuth, des Gehorsams, der Keuschheit, derBuße, der unbedingt an den Erlöser hingegebenen Liebeverbreiten und jenen Geist wieder erwecken soll, aus dem dieGlieder der Anstalten allein tüchtig hervorgehen, oder von demsie veranlaßt werden; da ertönt ein Angstgeschrei über Obscuran-tismus, Priester-Herrschaft, Mönchsdummheit, Zeloten, Proselhten-macher, und alle die Höhlen der Besessenen bei Gergeßa hallenwieder, als seien die Teufel aus den Schweinen wieder in ihralten Quartiere gefahren.

Ist aber nicht die allgemeine Bewunderung dieser Anstaltenbei Allen, die sie kennen, und die Sehnsucht aller hilfebegierige»Behörden nach solchen Instituten eines der tröstlichsten Zeichender Zeit? Allerdings, aber nicht überall und in dem Grade, wiees scheinen möchte und sich Viele überreden wollen. Denn nur