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4 (1862) Der kleinen Schriften erster Theil
Entstehung
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leidender Menschen hin. Der kleinste uns bekannte Theil dieserverschiedenartigsten Lcidensüberuahme grenzt schon an das Unbe-greifliche. Mit Recht sagte sie:Das Christkind brachte mirHeuer nichts als Kreuz und Marterwerkzeuge."

Täglich ernster und angestrengter im Leiden verstummte siefast ganz, und vermochte von Jesu Lehrwandel, den sie fort-während sah, höchstens noch die Richtung seines Weges miteinzelnen Worten anzugeben. Einst fragte sie plötzlich mit kaumhörbarer Stimme:Wo sind wir an der Zeit?" und fuhr aufdie Antwort:Am 14. Januar," fort:Ach, daß ich sogar nichtsmehr vermag, noch einige Tage, so hätte ich das Leben Jesuganz erzählt!" Diese Worte waren uni so überraschender, da sienie zu wissen schien, in welchem Lehrjahre des Herrn ihr Schauenbegriffen war. Sie hatte aber 1820, mit dem 28. Juli desdritten Lehrjahrcs Jesu beginnend, Tag für Tag die Geschichtedes Herrn bis zu der Himmelfahrt, und dann die Apostelgeschichtebis einige Wochen nach Pfingsten erzählt, worauf ihre Betrach-tungen sich zu dem ersten Lebensjahre Jesu gewendet hatten undbis zum zehnten des Monats Januar des dritten Lehrjahrech am27. April 1823 fortgeschritten waren, als durch eine Reise desSchreibers eine Unterbrechung bis zum 21. October eintrat, dasie den Faden, wo sie ihn fallen gelassen, wieder aufnahm undbis zu den letzten Wochen ihres Lebens fortführte. Als sie dieobigen Wortevon wenigen fehlenden Tagen" sprach, wußte derSchreiber selbst nicht, wie weit die Mittheilung gelangt war. Erhatte nie die Muße gehabt, das Niedergeschriebene durchzumustern.Nach ihrem Tod aber überzeugte er sich, daß, so sie die letztenvierzehn Tage ihres Lebens hätte sprechen können, die Erzählung,trotz der willkürlichen Unterbrechung von sechs Monaten geradewieder bis zum 28. Juli des dritten Lehrjahres, an dem sie 1620begonnen, hingelangt sein würde.

Ihr Zustand ward täglich furchtbarer, die sonst lautlos