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der endlichen Zeit, die gezählt wird, zu Gute zu kommen, infortgesetzten Momenten in Besitz genommen werden, und darumnach Anordnung Jesu Christi und des heiligen Geistes in seinerKirche in Mysterien wiederholt und erneuert werden müssen. Alleheilige Handlungen und Feste waren ihr daher Gnaden der Ewig-keit, welche in jedem Kirchenjahre zu bestimmten Zeiten eben sowiederkehrten, wie die Früchte des Feldes und der Bäume indem Naturjahre zu ihrer Zeit kommen, und sie war »»ermüdet,diese Gnadenfrüchte des Kirchenjahres mit treuem Fleiß undreinen Händen dankbar zn sammeln, zu bewahren, zu bereiten,zu opfern für Alle, welche arm an ihnen waren. Indem sie aberJesu ihr Kreuz in Liebe nachtrug, war alles ihr Thun auch einLeiden, und alles ihr Leiden vereinigt mit den Verdiensten seinesLeidens ein Gott gefälliges Opfer. Eben so wie ihr Mitleidmit dem gekreuzigten Erlöser vor den Augen desselben solcheGnade gefunden, daß er sie mit den Siegeln der höchsten mit-leidigen Liebe, mit den Malen seiner heiligen fünf Wundenbezeichnete, und mit der Dornkrone krönte, eben so prägten sichalle Leiden seiner Kirche und aller Nothleidenden in ihren körper-lichen und seelischen Zuständen aus. Und alles dieses von ihrerUmgebung kaum geahnete und ihr selbst höchstens, wie der Bieneihr Werk, bewußte Thun und Leiden vermochte sie, während siewie eine treue fleißige Gärtnerin den Fruchtgarten des Kirchen-jahres baute und verwaltete. Sie lebte und spendete aus vonseinen Früchten, sie erquickte sich und Andere mit seinen Blumenund Würzkräutern, ja sie war selbst eine Sensitiv«, eine Sonnen-wende, eine Wunderpflanze in demselben, an der alle Jahrs- nndTagszeiten, und alle Wetter sich ohne ihren Willen abbildeten.
Am Schlüsse des Kirchenjahres 1823 vor dem Advente tratzum letzten Male das jährliche Bild einer Kirchenabrechnung vorihre Seele. Es- wurden ihr dann alle Versäumnisse der streiten-den Kirche und ihrer Diener in diesem Jahre sinnbildlich gezeigt,