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4 (1862) Der kleinen Schriften erster Theil
Entstehung
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Heidenthnme wie im Christcnthume, nur waren im Christenthumalle Formen durch die Segnungen des wahren Gottesdienstesdem Einflüsse des Bösen entzogen und zu Gefäßen der Wieder-herstellung geheiligt. Ich sah unendliche erfreuliche Wunder Gottes,und wußte sie alle klar und deutlich, ehe ich gestört ward."

Wir theilten aber allein diesen Auszug eines ihrer Betrach-tungskreisc mit, um das schöne Sinnbild zu beleuchten, in welchemihr diese Bilder wieder entzogen wurden. Während diesenwunderbaren Erkenntntnissen bedrängten Kummer, Kränkung undStörung vielfacher Art ihre schauende Seele. Als rühre derneidische Versucher manche gefallene Bedeutung des obenerwähntenNußgartens um sie her auf, wuchs ihr täglich Mißverstehen undVerdruß zu Thür und Fenster in die stille Kammer herein. Sielag weinend und duldend auf dem Kreuz und empfahl Allesdem Herrn.

Am 16 . September Morgens fand sie der Schreiber stillund ernst. Sie sprach:Erschrecken Sie nicht, die schönenGärten, in welche ich Sie geführt, sind verwelkt. Es ist Alleseine wüste dunkle Heide geworden. Heute Nacht geleitete michmein Führer vor einen leuchtenden Tisch, hinter welchem einGerüst voll der herrlichsten Blumen und Früchte aufgerichtet war.Auf dem Tische lag eine Reihe von Münzen, in deren Mitteeine Lücke war, wo keine Münzen lagen. Vor dieser Lücke standich, die Blumen waren mein, der Tisch war mein, der Schatz,die Münzen waren mein, aber weil sie fehlten, wo ich jetzt stand,konnte ich nicht zu meinem Tische, meinem Schatze, meinenBlumen. Mein Führer aber trat vor mich, er hatte einesterbende Nachtigall in der Hand und sagte:Gott gibt allesNützliche der Kirche zu angemessener Zeit nach ihrem Verdienste,du sollst aber diese Blumen, diese Bilder, diesen Schatz jetzt nichtmehr haben, weil man dir die Schonung, die Ruhe, die Mittelnicht läßt, sie auszusprechen, wozu sie dir gegeben sind. Damit