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4 (1862) Der kleinen Schriften erster Theil
Entstehung
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ist mein Mann, du Pont, mir zeigt es die Stellung, in welcherich ihn zuletzt gesehen, mir zeigt es der fatale Spruch und dieNüsse über ihm."

Nun erzählte ihr der Bürgermeister den ganzen Vorfall mitdem Alchymisten in seinem Hause, und fragte sie, wie er sichbefinde, wenn er wirklich ihr Mann sei, der vielleicht unterfremdem Namen bei ihm gewesen wäre.

Mein Herr!" erwiederte die Frau,ich sehe wohl, dasSchicksal selbst will, daß meine Schmach nicht soll verborgenbleiben; ich erwarte von ihrer Nechtschasfenheit, daß Sie meinUnglück nicht zu meinem Nachtheile bekannt machen werden.Hören Sie mich an. Mein Mann, der Apotheker Pierre duPont, war wohlhabend; er würde reich gewesen sein, wenn ernicht durch seine Neigung zur Alchymie vieles Geld verschwendethätte. Ich war jung und hatte das große Unglück, sehr schönzu sein. Ach, mein Herr, es gibt schier lein größeres Unglück,als' dieses, weil keine Ruhe, kein Friede möglich ist, weil Allesnach Einem verlangt und verzweifelt, und man in solche Bedräng-nisse und Belagerungen kommt, daß man sich manchmal gar,nur um des ekelhaften Götzendienstes los zu werden, dem Ver-derben hingeben könnte. Eitel war ich nicht, nur unglücklich;denn ich mochte mich auch absichtlich schlecht und entstellend klei-den, so wurde doch immer eine neue Mode daraus und manfand es allerliebst. Wo ich ging und stand, war ich von Ver-ehrern umgeben, ich konnte vor Serenaden nicht schlafen, mußteeinen Diener halten, die Geschenke und Liebesbriefe abzuweisen,und alle Augenblicke mein Gesinde abschaffen, weil es bestochenwar, mich zu verführen. Zwei Diener in der Apotheke meinesMannes vergifteten sich einander, weil ein Jeder von ihnenentdeckt hatte, daß der Andere ein Edelmann sei, der aus Leiden-schaft zu mir unter fremdem Namen in unsere Dienste gegangenwar. Alle Leute, die in unserer Offizin Arznei holten, waren

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