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4 (1862) Der kleinen Schriften erster Theil
Entstehung
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bleibt mir nichts übrig, als Sie herzlich um Verzeihung zubitten, mit dem Vorschlage: Mich in Ihren Unternehmungenzum Compagnon zu machen. Sie können meine Arbeiten unter-suchen, und gehen Sie den Vorschlag ein, so glaube ich, daßwir einen solchen Vorrath von Nationalgesichtern anfertigen,daß unser Glück begründet ist, wenn wir redlich theilen.'"

Das läßt sich hören!" sagte Wehmüller.Die ganzeGeschichte macht mir jetzt Spaß, und wenn ich meine Toner!nicht so lieb hätte, so möchte ich, um es Ihnen wett zu machen,nach Klagenfurt reisen, und Ihre Fleischerstochter und die25 Ducaten Ihnen wegschnappen, aber so geht es nicht." Daumarmte er Toner! herzlich und ward mit Froschauer eins: Daßer ihm, wenn er seine Arbeiten untersucht, ein eigenhändigesAttest schreiben wolle: daß er ihn in Allem sich gleich achte;gewänne er dann seine Wette, so könne er sein Mädchen heirathenund sich mit ihm auf gleichen Vortheil vereinigen."Ja," sagteToner!,da habe ich doch eine Gesellschaft an Frau Froschauer,wenn ihr herumzieht."

So ward der Friede gestiftet, und sie kamen auf demEdelhof an. Die Kammerjungfcr und Lindpeindler standenunter der Thür und waren in großem Erstaunen über die dreiWehmüller, noch mehr aber über Mitidika. Schnell liefen sie,der gnädigen Frau und dem jungen Barone die interessanteGesellschaft anzukündigen, und diese trat, von dem Edelmannegeführt, in eine geräumige Weinlaube, wo die Hausfrau baldmit einem guten Frühstück erschien, und alle die Abenteuernochmals berichtet werden mußten. Der Tyroler und der

Savoyarde stellten sich auch ein, und der Edelmann bat Alle,bei der Weinlese ihm behülflich zu sein, was zugesagt wurde.

Am Abend, als noch viel über die drei Wehmüllcr gescherztworden war, wollte Devillier der Gesellschaft eine Geschichteerzählen, die er selbst erlebt, und bei welcher die VerwechselungIV. 18