zweier Personen noch viel unterhaltender war, als der GrafGiulowitsch und Lurch, sein Hofmeister, mit seinen Eleven beidem Edelmanne zum Besuche kamen. Sie freuten sich urigcmein,den'guten Wehmüller zu finden'und die ^Aufklärung seinesAbenteuers zu .hören. ' Di-e'Erzählung Devillier's ward aufge-schoben, aber nach dem Abendessen müßte dic'schöne Mitidikaall ihren Schmuck, den sie einst von Devillier empfing, anlegen;die Edeldame-half ihr selbst bei ihrer Toilette, denn Nanny,die Kammerjungfer, wurde unpäßlich. So geschmückt trat dasbraune Mädchen' wie eine Zauberin vor die Gesellschaft; derTyroler breitete seine Teppiche aus, und das reizende Geschöpftanzte, schlug das Tambour!» und sang — wozu Michaly siebegleitete —. so ganz wunderbar hinreißend, daß Alles vorErstaunen versteinert war. Sie schloß ihren Tanz damit, daßsie den Teppich plötzlich erfaßte, sich schnell in ihn einpuppteund an die Erde niederstreckte, wie damals in der Hütte. Einlebhaftes Beifallklatschen rauschte durch den Saal. Devillieraber kniete vor ihr, weinte wie ein Kind und wurde ausgelacht.So schied die Gesellschaft für diesen Abend auseinander. DieErzählung, welche Devillier versprochen, eine andere des TyrolersUnd eine des Savoyarden unterhielten an den folgenden Tagen,und ich werde sie mittheilen, wenn ich Lust dazu habe.
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