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seiner Arbeit ziemlich fertig war, wie auch den Zigeuner undDevillier zu sich in sein Haus ein. Sie nahmen es mit Freudenan, da sie dort doch ein Bett zu erwarten hatten. FrauTschermack, die Wirthin, ward bezahlt und schloß die Thüremit der Bitte: Wenn sie länger hier blieben, nochmals eine soschöne Gesellschaft bei ihr zu halten.
Vor Schlafengehen wußten Devillier und der Zigeuner denViergespann zu bereden, am andern Morgen den Cordon mitdurchschleichen zu dürfen, denn Michaly und Devillier sehntensich eben so sehr nach Mitidika, die jenseits war, als Wehmüllernach seiner Tonerl. Sie schliefen bis zwei Uhr, da packte derVicegespann Jedem eine Jagdflinte auf, und sie zogen, alsJäger, einem Waldrücken zu. Aber kaum waren sie hundertSchnitte vor dem Dorf, als sie seitwärts bei den Cordon-Picketen verwirrtes Lärmen und Schießen hörten, und baldeinen Husaren, dem das Pferd erschossen war, querfeldein laufensahen, welcher auf das Anrufen des Vicegespanns schrie:„Lcirckonus e3t rnptus eum srmis in msnibus n peslileralis locivicini!" „Der Cordon ist mit bewaffneter Hand von den Pest-kranken des benachbarten Ortes durchbrochen!"
Als der Vicegespann dies hörte, ließ er seine Gesellschaftim Stich und lief über Hals und Kopf nach dem Dorfe zurück,um seine Bauern unter die- Waffen zu bringen. Wehmüllerund der Zigeuner schrien: „Gott sei Dank, nun laßt uns eilen!"Devillier besann sich auch nicht lange, und fte liefen spornstreichsnach dem verlassenen Picket-Feuer hin, wo sie Bauern beschäf-tigt fanden, unter großem Geschrei das Brod und die anderenVorräthe zu theilen, welche das Picket zurückgelassen hatte. Alssie sich näherten, kam ihnen ein Reiter entgegen und schrie:„Steht, oder ich schieße Euch nieder!" Sie standen und warfen'die Waffen hinweg. Sie wurden gefragt: Wer sie seyen? Undals sie erklärt, sie wollten über den Cordon, und der Reiter