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gesagt, sie werde nie einem Blanken die Hand reichen, und nunauch keinem Zigeuner; nur in der Hoffnung sie wieder zusehen, blieb ich jetzt in Ungarn, und ich würde nicht die Mittelgehabt haben, hier zu bleiben, wenn ich die alte Dame nichtgeheirathct hätte, die mir jetzt mein schönes Gütchen zurück-gelassen. Könnt Ihr mich mit Mitidika wieder zusammenbringen, so will ich sie gern heirathen und ihr Alles lassen,was ich habe." „Das ist ein nicht zu verachtender Vorschlag,Michaly," sagte der Vicegespann, „schlagt das nicht so in denWind, Zhr habt Zeugen!" Michaly aber lachte und sprach:„Mitidika wird nicht an dem Stückchen Erde kleben, sie wirdnicht in einem gemauerten Hause gefangen sein wollen und sichum Abgaben und Zinsen zerquälen. Wer nichts hat, hat Alles.Es war immer ihr Sprichwort: Der Himmel ist mein Hut; dieErde ist mein Schuh; das heilige Kreuz mein Schwerdt; wermich sieht, hat mich lieb und werth."
„Das ist ächt Zigeunerisch gesprochen," sagte der Vice-gespanu, „drum bleibt ihr auch immer Vogelfreies Gesindel."Michaly nahm da seine Geige und wollte ein Lied auf dieFreiheit singen, aber der Nachtwächter blies zwölf Uhr undmahnte die Gesellschaft zur Ruhe. Lindpciudler hatte mitdem Feuerwerker und der Kammerjungfer, welche durch dieerwachte Neigung Devillier's für Mitidika sehr gekränktworden war, denn sie spitzte sich selbst auf ihn, noch eineViertelstunde nach dem Edelhof. Als sie sich der Gesellschaftempfahlen, bot Devillier der Zofe seine Begleitung an. Siesagte aber: „Ich danke, ich möchte das werthe Andenken an dieunbeschreibliche Mitidika nicht stören." Damit machte sie einenhöhnischen Knicks und verließ die Stube mit Lindpeindler, derdiese Nacht als eine der romantischsten seines Lebens Pries.Der Croate, der Tyroler und der Savoyarde waren bereitseingeschlummert, und der Viergespann lud Wehmüller'n, der mit
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