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4 (1862) Der kleinen Schriften erster Theil
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schlagung über sich an. Der croatische Edelmann behauptete:Er könne sehr leicht ein Vamphr sein oder die Leiche des erstenan der Pest verstorbenen WchiMllcrs, die hier den Leuten dasBlut aussaugen wolle. Der Feuerwerker meinte: Er könne diePest bringen, er habe wahrscheinlich den Cordon überschrittenund sei wieder zurück geschlichen. Der Tyroler bewies: Er würdeNiemand fressen. Die Kammerjungfer verkroch sich hinter demFranzosen, der, nebst dem Hofmeister, die Gastfreiheit und Mensch-lichkeit vertheidigte. Devillier sagte: Er könne nicht erwarten,

daß eine so anserwählte Gesellschaft wie die, in der er sichbefinde, jemals aus Furcht und Aberglauben die Rechte derMenschheit so sehr verletzen werde, einen Fremden wegen einerbloßen Grille auszusperren; er wolle mit dem Manne reden.Der Zigeuner aber ergriff in dem allgemeinen, ziemlich lautenWortwechsel seine Violine und machte ein wunderbares Schari-wari dazu, und da die ungarischen Bauern nicht leicht eineFiedel hören, ohne den Tanzkrampf in den Füßen zu fühlen,so versammelte sich bald Horia und Klvtzka vor der Schenke,was soviel heißt: als Hinz und Kuuz bei uns zu Lande, dieMädchen wurden aus den Betten getrieben und vor die Schenkegezogen, und sie begannen zu jauchzen und zu tanzen.

Durch den Lärm ward der Viergespann, des Orts Obrigkeit,herbei gelockt, und Wchmüller brachte ihm seine Klagen und dasAttestat des Chirurgen vor, versprach ihm auch, sein Portraitunter den Nationalgesichtcrn sich aussuchen zu lassen, wenn erihm ein ruhiges Nachtquartier verschaffe und seine Persönlichkeitin der Schenke attestire. Der Viergespann ließ sich nun dieSchenke öffnen und las drinnen das Attestat des Herrn Chirurgen,das er allen Anwesenden zur Beruhigung mittheilte. Durchseine Autorität brachte er es dahin, daß Wehmüller endlichhereingelassen wurde, und er nahm, um der Sache mehrAnsehen zu geben, ein Protokoll über ihn auf, an dem nichts