merkwürdig war, als daß es mit dem Worte „Sondern" anfing.Indessen hatten die Bauern den musikalischen Zigeuner heraus-gezerrt und waren mit ihm unter die Linde des Dorfes gezogen,der Throler zog hinterdrein und jodelte aus der Fistel, derSavoyarde gurgelte sein „llsconlii, 6üme!M" und klappertemit dem Deckel seines leeren Kastens den Takt dazu bis unterdie Linde. Monsieur Devillier forderte die Kammerjungfer zueinem Tänzchen auf, und Herr Lindpeindlcr gab der schönenHerbstnacht und dem romantischen Eindrucke nach. So war dieStube ziemlich leer geworden. Wehmüller holte seine National-gesichter aus der Blechbüchse, und der Viergespann hatte baldsein Portrait gefunden, versprach auch dem Maler ins Ohr:daß er ihm morgen über den Cordon helfen wolle, wenn erihm heute Nacht noch eine Reihe Knopfe mehr auf die Jackemale. Wehmüller dankte ihm herzlich und begann sogleich beieiner Kienfackcl seine Arbeit. Der Feuerwerker und der croatischeEdelmann rückten zu dem Tisch, auf welchem Wehmüller seineFlasche Tokaier Preis gab. Die Herren drehten sich dieSchnauzbärte, steckten sich die Pfeifen an und ließen es sichWohl schmecken. Der Viergespann sprach von der Jagdzeit, dieam St. Egiditage, da der Hirsch in die Brunst gehe, begonnenhabe, und daß er morgen früh nach einem Vierzchnenderausgehen wolle, der ihm großen Schaden in seinem Weinbergegethan, zugleich lud er Herrn Wehmüller ein, mitzugehen,wobei er ihm auf den Fuß trat. Wehmüller verstand, daß diesein Wink sei, wie er ihm über den Cordon helfen wolle, undwenn ihm gleich nicht so zu Muthe war, gern von Hirsch-geweihen zu hören, nahm er doch das Anerbieten mit Dankan, nur bat er sich die Erlaubniß aus, nach der Rückkehr dasBild des Herrn Vicegespanns in seinem Hanse fertig malenzu dürfen. Der croatische Edelmann und der Feuerwerkersprachen nun noch mancherlei von der Jagd, und wie derIV. 15
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