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schrien, befahl er ihm, sich einem der Feuer von Wachholderholzzu nähern, so daß es zwischen ihnen Beiden sei, dann wolleer mit ihm reden. Wehmüller that dies, und erzählte ihm dieganze Aussage über einen zweiten Wehmüller, der hier durch-gereist sei, und seine große Sorge, daß ihn dieser um all seinGlück betrügen könne, und bot dem Chirurgen Alles an, waser besitze, er möge ihm nur durchheizen. Der Chirurg holtenun eine Rolle Wachslcinwand aus seiner Erdhütte, und Weh-müller erblickte auf derselben eines der ungarischen National-gesichter, gerade, wie er sie selbst zu malen Pflegte, auch seinName stand drunter, nnd da der Chirurg sagte: „Ob er diesBild nicht gemalt und ihm neulich geschenkt habe, weil er ihnpassiren lassen?" gestand Wehmüller: „Er würde nie dies Bildvon den seinigen unterscheiden können, aber durchpassirt sei erhier nie, und habe nie die Gelegenheit gehabt, den HerrnChirurgen zu sprechen." Da sagte der Chirurg: „Hatten Sienicht heftiges Zahnweh, habe ich Ihnen nicht noch einen Zahnausgezogen für das Bild?" „Nein, Herr Chirurg," erwiederteWehmüller, „ich habe alle meine Zähne frisch und gesund,wenn Sie zuschauen wollen." Nun faßte der Feldscheer einigenMuth; Wehmüller sperrte das Maul auf, er sah nach undgestand ihm zu, daß er ganz ein andrer Mensch sei; denn jetzt,da er ihn weder aus der Ferne, noch von Rauch getrübt ansehe,müsse er ihm gestehen, daß der andere Wehmüller viel glatterund auch etwas fetter sei, ja, daß sie Beide, wenn sie nebeneinander ständen, kaum verwechselt werden könnten; aber durch-passiren lassen könne er ihn jetzt doch nicht. Es habe zu vielAufsehens bei der Wache gemacht und er könne Verdruß haben.Morgen früh werde aber der Cordon-Commandant mit einerPatrouille bei der Visitation hierher kommen, und da ließe sichsehen, was er für ihn thun könne. Er möge bis dahin nach derSchenke des Dorfes zurückkehren, er wolle ihn rufen lassen,