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der gehörigen Menge brachte. Er mußte diesmal in vollemGlänze auftreten, weil er in einer Zeitung gelesen: ein MalerFroschhauer aus Klagenfurt habe dieselbe Kunstreise vor. Dieseraber war bisher sein Antagonist und Nebenbuhler gewesen, wennsie sich gleich nicht kannten, denn Froschhauer war von derentgegengesetzten Schule; er hatte nämlich immer alle Uni-formen voraus fertig, und ließ sich für die Gesichter extrabezahlen. — Schon hatte Wehmüller die neun und dreißigNationalgesichter zusammengerollt, in eine große weite Blech-büchse gesteckt, in welcher auch seine Farben und Pinsel, einPaar Hemden, ein Paar gelbe Stiefelstulpen und eine Haarlockeseiner Frau Platz fanden; schon schnallte er sich diese Büchsemit zwei Riemen, wie einen Tornister, auf den Rücken, als seinFreund Lury hereintrat und ihm den Brief mit den Wortenzurückgab: „Du kannst nicht reisen, so eben hat ein Bauer hierauf dem Hofe erzählt, daß er vor einigen Tagen einen Fuß-reisenden begleitet habe, und daß dieser der letzte Menschgewesen sei, der über die Grenze gekommen, denn auf seinemRückwege hierher habe er, der Bote, schon alle Wege vomPest-Cordon besetzt gefunden." Wehmüller aber ließ sich nichtmehr zurückhalten. Er schob seine Palette unter den Wachstuch-Ueberzug auf seinen runden Hut, wie die Bäcker in den Zipfelihrer gestrickten spitzen Mützen einen Semmel zu stecken Pflegen,und begann seinen Reisestab zusammen zu richten, der einwahres Wunder der Mechanik, wenn ich mich nicht irre, vonder Erfindung des Mechanikus Eckler in Berlin war, denn erenthielt erstens: sich selbst, nämlich einen Reisestock; zweitens:nochmals sich selbst, einen Malerstock; drittens: nochmals sichselbst, einen Meßstock; viertens: nochmals sich selbst, ein Richt-scheit; fünftens: nochmals sich selbst, ein Blaserohr; sechstens:nochmals sich selbst, ein Tabakspfcifenrohr; siebentens: nochmalssich selbst, einen Angelstock; darin aber waren noch ein Stiefel-