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Die Lilicusräuteiu.
Du, blauer Himmel, spann ein ZeltDen Bräutigam -l; -n,
Ihr Blümlein, webet über's FeldDen Teppich ihm zu Füßen,
Ihr Lüftlein, reget dann geschwindDie Glöcklein, daß sie duftend lindThauperlcn streuen auf der AuUm's arme Kind von Hennegau.
Die Gespielen.
Winke nur, winke nur, sind gar leichte, leichte Wink',
Bis den Finger drücket der goldnc Treuering.
Dein Schleicrlcin weht so feucht und thräneuschwer,
O, wie weinet die schöne Braut so sehr!
Ninglein sehn heut' lieblich aus,
Morgen werden Fesseln draus.
Die Filicnsräutcin.
Wir Lilien aus dem Lilicnthal,
Wir kehren einstens wieder,
Dann in ein Bettchen eng und schmalSinkt müd dein Brautkleid nieder,
Dann naht der Seelenbräutigam,
Das Lamm von königlichem Stamm,
Und wer ihm nicht entgegengeht,
Bleibt unerhört und unerhöht.
Die Gespielen.
Springe heut', springe heut' deinen letzten, letzten Tanz,Welken erst die Rosen, stehen Dornen in dem Kranz.Dein Schleierlein weht so feucht und thräneuschwer,
O, wie weinet die schöne Braut so sehr!
Mußt die Blümlein lassen stehn,
Mußt nun auf den Acker gehn.