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Die Li l icnsr äul ci n.
Ihr klugen Jungfrau'» zieht hinaus,
Die Lampen sind geschmücket,
An's Herz den reinen BlumenstraußDer Bräutigam nun drücket;
Ihr Lilien, gebt der Braut Geleit,
Ihr tragt ein schönres Ehrenkleid,
Ein hochzeitlicheres Geschmeid,
Als Salomo in Herrlichkeit.
Die Gespielen.
Lege an, lege an heut' auf kurze, kurze ZeitDeine Seidenröslein, dein reiches Brustgeschmeid',
Dein Schleierlein weht so feucht und thräneuschwer,
O, wie weinet die schöne Braut so sehr!
Mußt die Zöpflein schließen einUnter'm goldnen Häubelein.
Dic Lil icnsr äul ein.
Heb' an,du liebe Nachtigall,
Dein kunstreich Figuriren,
Hilf uns mit deinem süßen SchallDas Brautlied musiziren,
Das Lerchlein soll sein — „Dir, dir, dir,
Dir Gott sei Lob" auch für und fürErschwingen in dem höchsten TonBis auf zu Gott im Himmelsthron.
Die Gespielen.
Lache nicht, lache nicht, deine Gold - und Perlen-Schuh,Werden dich schon drücken, sind eng genug dazu.
Dein Schleierlein weht so feucht und thränenschwer,
O, wie weinet die schöne Braut so sehr!
Wenn die Andern tanzen gehnMußt du bei der Wiege stehn.
IV.
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