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den Ring und wünschte: Es möge doch mein ganzer Traum wahrwerden und von dem Knaben auf dem Kinderstühlchen mit allenLiedern und was darauf folgte in mein Tagebuch eingeschriebenstehen. — Da ich nun ganz erwacht war, trat Verena zn mirund sprach: „Gesegne dich Gott, goldne Amey, du schöne Braut!Das fromme Hühnlein schickt mich, es weiß Alles. Segne uns Gott,daß wir von der langen künftigen Reise glücklich zurückgekommensind, vom Erndtewagen auf den Brautwagen. Schön Dank, duhast auf der rechten Seite geruht. Ende gut, Alles gut! — Über-stehe auf, daß ich dich schmücke als Braut, hörst du, deine elfKränzeljungfern, die drei Schwestern mit den Lilien und die achtOrdensgespielen mit den Pflichthühnern singen schon unten dieBrautlieder." — Ich erwiederte ihr nach alter Gewohnheit -„Breneli, was macht's Büblein?" Und sie sprach:
„Es hat sein Sach ganz gut gemacht,
Der Wagen trug dich fort mit Pracht,
Ich bin bei ihm geblieben;
Hab, als es vom Geräusch erwachtUnd still sein Gärbchen angelacht,
Ihm Aehreu ausgcrieben.
Die Körnlein hat es in der NachtGar treu gezählt und mit BedachtSie hüben und auch drübenJn's Soll und Haben rein und sacht,
Wie du es liebst, zn Buch gebracht,
Bis Morgens früh geschrieben."
„Gott sei Dank!" sagte ich, „so hast du denn Alles mitmir geträumt, und Alles wird im Tagebuche stehen, ich habeden Ring Salomonis darum gedreht." — Der Gesang abertönte näher und näher, und Verena sprach: „Geschwind, steheauf, daß ich dich ankleide, die Brautjungfern sind schon unterdem Fenster!" — Ich sprang aber auf und fuhr mit dem linken