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doch wieder und wollen noch recht freudig zusanuneu sein. —O goldene Amey! achte auf Alles, was dir vertraut ist, besondersauf die amaranthseidne Decke von Hennegau." Als sie dieß sagte,ließ sich das heilige Hühnlein mit einem warnenden Tone inihrem Korbe vernehmen. „Hörst du," fuhr sie fort, ,,Gallinaist auch meiner Meinung, und mahnet mich zugleich zum Schei-den, das Hühnchen weiß Alles." Hierauf fragte ich: „Und dasBüblein?" Da erwiederte Verena mit großem Ernst: „Es hatseine Sach' zu Ende gebracht, hilf ihm sein Bündlein schnüren."Da umarmte sie mich und zog von dannen. Ich kann nicht sagen,wie tief mich die Worte erschütterten, die sie zum ersten Malvon dem gehcimnißvollen Büblein gesprochen. Ich ahnete, esstehe mir etwas Großes bevor; jedoch was sollte ich thun, ichmußte es erfolgen lassen. Jetzt aber stand ich auf, zündete meineLeuchte an und ging in das Waschhaus bei dem Gallinarium;wir hatten gewettet, wer zuerst da sein werde. Ich war dieErste. Keine meiner Gespielinnen oder Mägde war zugegen.Ich blickte zwischen den großen Waschbütteu scheu durch die weitedunkle Halle, die meine Lampe unbestimmt erleuchtete. — Ichdachte, wenn jetzt das Büblein käme! — Da hörte ich die Hühnersich rühren und auch wie Schritte, und glaubte schon, es nahtenmeine Mägde. Ich ging zn dem Stall und sah da einenKnaben von etwa sechs Jahren, der aus dem dort hängendenFnttersäckchen der Verena mit einem Maaße Weizen schöpfte undden Hühnern vorwarf. Neben ihm stand ein offenes Reisesäckchen,in welchem ich allerlei Früchte schimmern sah. Mir schauderteein wenig und ich sagte flüsternd: „Ach, das Büblein!" — Dawendete es den Kopf und schaute mich wehmüthig lächelnd an,nickte und machte, auf das offene Reisesäckchen hindeutend, mitden Händen die Bewegung des Zubindcns. Da fühlte ich michauf die Knie niedergezogen und betete von Herzen; das Knäblcinthat eben so und antwortete ordentlich im Gebet, und es war,