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4 (1862) Der kleinen Schriften erster Theil
Entstehung
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als drehe es aus meinem Gebet eine Schnur zusammen, seinBündelchen zuzubinden. Die Schnur ward immer länger, und esfaßte den Rand des Söckchens zusammen und wickelte die Schnurdarum, und als ich sprach:Gott gebe ihm die ewige Ruhe,"sagte es:Und das ewige Licht leuchte ihm!" Da hatte es denKnoten geschlungen, schloß das Bündelchen, schwang es auf denRücken, sprach:Tausend Gott vergelt's!" und verschwand imhellen schönen Schein. Im selben Augenblicke traten meineMägde betend herein und freuten sich, daß ich die Wette gewonnen.Wir gingen zur Kirche, und nach dem Gottesdienste bat michJacob von Guise, ihn in das Stüblein Verena's zu führen, weiler mir Etwas mitzutheilen habe. Dort sagte mir nun derfromme Mann:Verena hat heute, ehe sie ihren Weg zu Salmo'sHöhle antrat, mir aufgetragen, dir Folgendes zu sagen:Als vorvielen Jahren Verena von deiner seligen Frau Mutter das Pflege-amt des frommen Hühnleins erhielt, bestand bereits das Gerücht,unten in den Gewölben des Gallinariums lasse sich manchmal einkleines Büblein sehen, welches allerlei Geschäfte verrichte unddann wieder verschwinde. Es war dieses von mehreren Wäsche-rinnen, die dort vor Tag arbeiteten, gesehen worden. Einst wardVerena auf ihrer Kammer Nachts erweckt und sah zum ersten Maljenes Büblein vor sich stehen, welches sie mit den Worten ausdem Bette zog:Der Iltis, der Iltis." Sie eilte hinab undkam gerade noch früh genug, um einen Iltis zu verjagen, derzu dem Hühnlein Hineindringen wollte. Als Verena wieder zuBette gegangen war, erschien ihr das Büblein wieder und sprachzu ihr:Du sollst mir Gutes thun, du bist aus demselbenStamme mit mir, mein Vater ist aus deinem Geschlecht obenam Rheine her. Er war ein Knecht Salmo's am Hahnebach undbaute mit an dein Schlosse Kirn, worin Salmo mit dem Hühn-lein wohnte, dessen Fütterung meinem Vater anvertraut war.Wir waren alle Christen, und Salmo hat mich selbst unterrichtet.