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4 (1862) Der kleinen Schriften erster Theil
Entstehung
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und trug es umher bis es schlief. Ich bin fast ganz stolzgewesen auf mein kleines Amt; ich meine oft, man könne michzu gar nichts gebrauchen, und die Leute sagten mir das auchschon oft genug.

Es kamen aber meine Ordensgespielinnen und streuten Rosenin der Stube und über das Lager der Freundin, und setzten mireinen Kranz von weißen Rosen und dem Kind ein Kränzchen vonRosenknospen auf, während ich es trug; dazu sang Cornelia:

Die Rose blüht, selig die fromme Biene,

Die in der Blätter keuschen Bnscu sinktUnd milden Thau und linden Honig trinkt,

Selig die Magd, die dir, o Rose, diene!

In Freuden schwebet ihr Gemüth,

Weit ihre Rose blüht." -

Die Rose blüht, Gott lass' doch milde glühenDer Sonne Licht, hüll' Nos' und NöselcinGen Frost und Glnth in deine Gnade ein,

Laß alle Lieb' in dieser Rose blühen,

Dann singt das ganze hohe Lied:

Nch, unsre Rose blüht!

Wie rosigt blüht das Nöslein aller RosenUnd lacht mit solcher Herzempfindlichkeit,

Daß selbst die Lilie ihr zu Dienst sich weiht,

Mit keiner andern Blume zu liebkosen,

Weil aller Unschuld Seelenfricd'

Aus diesem Nüslein blüht." ^

Ich schenkte Cornclien für dieses Roscnlied einen schönenRosengarten, wofür sie bei Braut- und Leichenzügen ein Garten-huhn zu entrichten hat.

Vorabend vor Pfingsten. Ordenssitzung. Ich armesKind ordnete mit den Gespielen die Festlichkeit der folgenden