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so du bald wiederkehrst und mir etwas mitbringst." Sie aberantwortete: „Ich werde nicht wiederkehren, doch werdet ihr mirnachfolgen, und da wird Alles voll Herrlichkeit sein. Aber hörstdu, Elslein, du mußt mir den Abschied nicht schwer machen undauch den Vater trösten, wenn er weinen sollte, und ihm erzählen,wie ich dir gesagt, daß ihr mir nachkommen werdet, denn dasTänblein wird bald kommen, mir ist, als höre ich schon seinenFliigelschlag." Da küßte ich die Mutter und sagte: „Ich willthun, wie du willst, und will dein gutes Elslein sein, und dieMutter küßte mich wieder mit den Worten: „O, du gutes, gutesElslein." Dann bat sie mich, ihr das Lied von der Taube zusagen, das sie mich gelehrt, da sprach ich:
„Hör', liebe Seel'! wer rufet dir?
Dein Jesus aus der Höhe:
Komm, mciue Taube, komm zu mir!
Den Ruf ich wohl verstehe.
Wenn ich soll deine Taube sein,
Mußt du mir Flügel geben,
Die wasch in deinem Blut ich reiu,
Und werde glaubend schweben.
Du rufest mir! Wie arm ich bin,
Darf ich zu dir doch kommen,
Die Mangel hat dein treuer SiunJa all von mir genommen.
Sag, Herr, wird auch ein Nestlein feinFür mich bei dir gefunden?
Ja, meine Taube, komm herein,
Wohn' hier in meinen Wunden!
Mein Jesu, ach, was willst du mirIn deinen Wunden geben?
Durch meine Wunden, sag' ich dir,
Fliegst sterbend du zum Leben.