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4 (1862) Der kleinen Schriften erster Theil
Entstehung
Seite
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Wege gehen würde, die du mit mir gegangen bist. Du hastmich auch gestern Abend gefragt, warum ich weine, da ich vordeinem Bettlein stand, aber ich habe dir keine Antwort gegeben,sondern nur mit dir gebetet, damit wir ruhig schlafen möchten.Jetzt aber will ich dir Vieles erzählen, denn ich glaube, es wirddir frommen, wenn du früh weißt, wie auf Erden viel Traurig-keit ist, und im Himmel allein die Freude, die wir durch unwan-delbare Treue und Stärke in dem irdischen Leid allein verdienenkönnen. Du wirst dann deine Sinne immer mehr zu Gottwenden, und dich führen lassen von seinen Engeln auf Erden,dem Glauben an Jesus, der Hoffnung auf Jesus, und der Liebezu Jesus, deren Gespielen sind die Einfalt, die Demuth, dieUnschuld und die Wahrheit. Auch sollst du nicht traurig sein umdes Leives willen, das dich auf Erden treffen wird; nein, nurum deine und Aller Schuld, deren Strafe das Leid ist. Auchsollst du nicht trauern um deinen Schmerz, sondern^ allein umdie Leiden deines Erlösers am Kreuz, an dem er gestorben ist,wie ein unschuldiges Lamm, das dahin nimmt die^ Schuld derWelt, und zu dieser Versöhnung sollst du dich wenden, und festan sie glauben und auf sie hoffen, und dich rein erhalten vonaller Sünde, damit du deine Seele nicht wieder befleckest, diedein Jesus, dein Erlöser, dein Heiland, dein Gott dir mitseinem heiligen Blute rein gewaschen hat, dann wird deinGlaube, dein Vertrauen alles Leid überwachsen und du wirst direin freudiges Herz erkämpfen zu deinem Gott, der dich erschaffenhat im Vater, erlöset im Sohn, und geheiliget im heiligenGeiste!"