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sagt Passavant, sie scheine einen dem Gewerbestande ange-hörigen Bürger zu bezeichnen. Auch in unserer Figur könnteman dem Aeußern nach einen solchen dem Gewerbestande un-gehörigen Bürger erkennen; wir finden aber eine, wenn auch jetztnicht sehr bekannte, Person, doch einen zu seiner Zeit berühmtenund um das Vaterlaüd sehr verdienten Mann darin dargestellt,den Florentiner Cecca. Cecca war ein überaus erfindungsreicherKopf und leistete seinem Vaterlande ähnliche Dienste wie jene,welche Archimedes der Stadt Syracus geleistet hat. Bei der Bela-gerung oder Vertheidigung von Festungen entfaltete sich sein Geniein Erfindung allerlei Maschinen, Mittel und Wege, das; die feind-lichen Truppen den Cecca allein mehr fürchteten, als das gesummteBelagerungsheer H. Zu seiner Zeit gab es in Florenz noch vielefeierliche Prozessionen, große weltliche Aufzüge, und auch hierbeioffenbarte sich das Genie Cecca's auf eine Weise, welche allgemeineBewunderung erregte. Um nur von den kirchlichen Feierlichkeitenzu reden, so erfand er Maschinerien, durch welche die Himmel-fahrt Christi dargestellt wurde. Christus befindet sich mit dendrei Jüngern ans dem Berge, er erhebt sich, die Jünger fallenzur Erde nieder, die Engel schießen wie Sterne aus der Höheherab, eine Wolke umfängt Christus und entzieht ihn den erstaun-ten Blicken. Insbesondere wußte Cecca die Wolken vortrefflichnachzumachen. Bei der großen Prozession war der große Platzvor dem Dome ganz mit künstlichen Wolken bedeckt; ja, was nochbewundernswürdiger war, am Feste des h. Johannes zogen dieWolken durch die ganze Stadt mit und überschatteten die Pro-zession. Darf es uns Wunder nehmen, wenn ein Mann wieCecca, der den Tod für das Vaterland gestorben, der so vor-treffliche Himmel und so herrliche Wolken gemacht hatte, hier imHimmel halb in Wolken verhüllt erscheint? Daß die entsprechendeFigur auf der andern Seite des Thrones einen Krieger, einen Feld-
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