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niger, als das Sandkorn dem Erdball gegenüber ist. Ueber dieseLehre vom Dasein eines außerweltlichen Gottes hinaus lehrt dasChristenthum, die eine göttliche Wesenheit sei auf drei verschiedeneWeisen als Person da: als Vater, Sohn und h. Geist. In dieserLehre stimmt das Glaubensbekenntnis; der Christen, der Katholikenwie der Protestanten, der Anglikaner wie der Griechen überein.
Wir erblicken Uese drei göttlichen Personen auf unserem Bilde;oben den Vater, unter ihm den Sohn, und an der dritten Stelleden heil. Geist, welcher von beiden ansgeht. Der Vater ist derSchöpfer, der Sohn ist der Erlöser der Welt, der heil. Geistaber erhält und erleuchtet die Welt.
Wie die großen Maler, so haben auch die großen Dichter,Dante, Milton, Klopstock, die Geheimnisse des Himmels in ihrenWerken besungen; und es gewährt uns ein eigenes Interesse,« denDichter hier mit dem Maler zusammenzustellen.
Milton, der Dichter des verlorenen Paradieses, beschreibt unsden Allmächtigen: vor ihm singt die ganze Schaar der Engel, eineZahl ohne Zahl, mit lautem Jubel, süß wie niit seligen Stimmen;der Himmel erklingt von Jubel, und lautes Hosianna füllt diehimmlischen Räume. „Sie singen zuerst dem Vater, dem allmäch-tigen, unsterblichen, unendlichen, ewigen Könige; ihm dem Ursprungalles Seins, dem Borne des Lichtes, der selbst inmitten des glor-reichen Glanzes, in den; er unzugänglich thront, unsichtbar ist;aber wenn er auch das volle Leuchten seiner Klarheit in Schattenverhüllt, und wenn der Saum seines Gewandes durch die Wolken,die ihn rings wie ein Strahlenzelt umgeben, dunkel erscheint, soblendet er dennoch den Himmel, daß der glänzendste Seraph sichnicht nahet, sondern mit beiden Flügeln sich die Augen bedeckt."
Nach dem Vater singen die Himmel dem Sohne, dem erst-geborenen aller Creatnr H, dem Eingeborenen des Vaters, dasEbenbild des unsichtbaren Gottes, auf dessen lichtumstossenen Antlitzeder allmächtige Vater strahlt, den sonst kein erschaffenes Wesen
i) Paulus an die Kolosser 1, 15.