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Thomas gehört zum Dominikanerorden, in dessen Kleidung eruns entgegentritt; seine Figur ist nicht abgezehrt, vielmehr offen-bart sie Fülle, was Dante in dem den s'impinAuu andeutet H.Thomas zeigt, daß man beleibt sein und ein großer Heiliger werdenkönne, wie Gustav Adolph, daß man beleibt und ein Held, wieHume, daß man beleibt und ein Historiker, und wie Cosimo III.,daß man beleibt sein und ein sehr alter Mann werden könne!
In der Nähe des h. Thomas erblicken wir den h. Bonaventura,mit dem Mantel und Kardinalshut bekleidet; er blickt tiefsinnigforschend in ein ausgeschlagenes Buch
Bonaventura war zu Bagnarea 1221 im Toskanischen geboren,als Theologe wurde ihm der Name seraphischer Lehrer beigelegt.In der Scholastik war der kalte, restektirende Verstand vorherr-schend, das Gemüth und die Phantasie konnten sich darin nicht be-wegen. Diese Richtung trat nun in Bonaventura hervor, in derMystik, in welcher bald das Gefühl und die kühnste Phantasie dieHerrschaft erhielten. Die Werke des Thomas sind scharfsinnig, ihrGebiet ist die Schule und das gelehrte Studium, die Werke desBonaventura sprechen mehr das Gemüth und das Gefühl an, die-nen der Erbauung und sind fruchtbarer für das Leben; jene ge-hören der christlich rationalen, diese der christlich idealistischen Rich-tung an.
Zwischen beiden großen Scholastikern steht das Bild einesPapstes (8) mit einer dreifachen Krone und mit der Märtyrerpalmein der Hand. Platner versichert, der Name Anaklet sei in derGlorie dieses Papstes eingeschrieben. Der Papst Anaklet wurde103 auf den päpstlichen Stuhl erhoben; er war der erste, der demh. Petrus eine Kirche baute, arrf deren Stelle die heutige Peters-kirche steht; er starb den Märtyrertod im Jahre 112. Berichteteuns Platner nicht, daß der Name Anaklet in der Glorie dieserFigur eingeschrieben, oder könnte man vermuthen, daß dieser Namespäter bei der Restauration dieses Raffael'schen Wandgemäldes in
s'imxiiixiiL heißt s'ii>§r»ss», wohl genährt.