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seiner Schüler waren kunstgerecht, gleich den alten Griechen" H.Wir haben hier auch ein äußeres Zeugniß dafür, daß diesen Flo-rentinern das Studium der Antike nicht allein nicht fremd geblie-ben war, sondern daß sie sich demselben mit hohem Eifer undgroßem Erfolge gewidmet hatten. Freilich zeigen sich die Folgendieses Studiums, der Geist der Antike nicht in dem Aeußeren, nichtin dem Costüm, aber um desto bedeutungsvoller in den Kunst-schöpfungen dieser Maler selbst. „Ihre Werke tragen gleich dergöttlichen Comödie des Dante den Stempel der großen und gleich-sam heroischen Zeit des italienischen Mittelalters. Sie zeigen eineneinfachen, aber großartigen Stil der Komposition. Die Gegen-stände sind gewöhnlich sehr bedeutend anfgefaßt. Der Ausdruckder Handlung ist einfacher, mit weniger Mannigfaltigkeit der Mo-tive, und das Dramatische mehr mit dem Symbolischen vermischt,als bei späteren Künstlern. Die Zeichnung der Giotto'schen Schulezeigt zwar, und vornehmlich im Nackten, noch sehr mangelhafteAusbildung, dabei aber doch in der Anlage einen ungemein plasti-schen Sinn, indem in den menschlichen Gestalten körperliche Fülleund Kraft bei unvollkommener Ausführung erscheint, und ihre Ver-hältnisse großartig und gewöhnlich im Ganzen richtig sind. DieMotive der Gewänder lassen oft nichts zu wünschen übrig?)."
Wie man in Italien über Giotto's epochemachenden Einflußaus die Entwickelung der Malerei dachte, das zeigt folgende In-schrift ans seiner Marmörbüste im Dome zu Florenz, deren Ab-fassung einem der gelehrtesten Humanisten, dem Angelus Politianuszugeschrieben wird.
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Für den Fortschritt der Malerei war es überdies von großerBedeutung, daß Giotto den Kreis erweiterte, in welchem die Ge-is Lt LSSSI äisvspoli fnrono tutti äotti »I x»r! cislls Lntiebl 6rsei. Daselbst.2) Ernst Platner, Beschreibung Rom's, I., S. 467.