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Von Duccio di Boninsegna sagt ein alter Schriftsteller, er seider erste Maler seiner Zeit gewesen, aus seiner Werkstätte seienausgezeichnete Maler wie ans dem trojanischen Pferde hervorge-gangen Z. In den Werken dieser Meister spricht es sich deutlichaus, „daß sie mit vollem Bewußtsein darauf ausgegaugen sind, inden Charakteren sittliche Würde, in Gebehrden und Handlun-gen Ernst und Feier auszudrücken; daß sie sich bemüht haben, dasUeberlieferte, mit dem sie es sichtlich sehr ernst nahmen, im eigenenGeiste zu verjüngen" ?).
Die Bahn war gebrochen, auf den Schultern des Cimabueerhob sich Giotto; was jener begonnen oder angeregt, wurde vondiesem weiter fortgeführt. In den Bildern des Ersteren herrschtdas Große, der Ernst Und die Strenge der Zeichnung, in denWerken des Letzteren die Anmuth, die Weichheit und die Grazie.„War Cimabue der Michel Angolo, so war Giotto der Raffaelseiner Zeit" Z.
Giotto war 1276 geboren und starb 1336. Seine Zeitge-nossen sagen von ihm, „er habe sich zu einem großen Meister inder Malerknnst ansgebildet, er habe die rohe Manier der Griechenverlassen und die neue Malerei herbeigeführt, er habe in der Kunstgesehen, was Anderen unerreichbar geblieben, er habe in dieselbedie Natürlichkeit und die Anmuth eingeführt, ohne über das Maaßbinauszugehen" Z. Giotto bildete eine zahlreiche Schule, und „viele
senra aßKingner mai nnlla slla xratica äs'Maestri. Oonsnlto la natura; coresssin xarts il rottilineo äel ciisegno; auiml, 1s teste, xisZlri 1 xanni, eolloeo Isllgurs molto xiit artUlciosamente äs' xreoi. I-snri Ltvria xittvrica äslla Ita-lia. k. I. x. 17.
t) Vnveins ssnsnsis inter eiusäsm vxitlels artilloes es temxestate Pri-marius . . ., ex enius vktlolua velnti ex eguo Vroisnv piotores sgregii proäie-runt. S. I-anri, a. a. O. ilom. 1. x. 309. Vssari Vits äe' xiü eocellentipittor! ete. Vol. III., x. 239, Mlano 1808.
v. Rumohr, italienische Forschungen, II. Bd., S. 4.
3) 8e Oimabue kn II llliodsIanZiulo <li guella stk, 6iotto ns kn il kakkaello.I^anri I, x. 19.
Viäs 6iotto nell' arte guelio, olio gli altri non axgiuusono. Xrkoodl'arto naturale e la xentilsra, oon esso non useonäo äalle misurs. S. v. Ru-mohr II. S. 42.