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Johann Jacob Schmidts, Predigers zu Peest und Palow, Biblischer Geographus oder vollständige Beschreibung aller in der H. Schrift benanten Länder und Städte, oder zur Geographie gehörigen Oerter und Sachen : Mit Mathematischen, Philologischen, Physicalischen, Moralischen, Politischen, Historischen und Theologisch-Mystischen Anmerckungen durchgehends versehen, wie auch mit der neuesten Geographie verglichen, und mit 15. accurat und sauber gestochenen Land-Charten erläutert
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gegen einige dunkele Zweifel.

heiligen Befehlen gewinnen, und sich also wiederum in einegründliche, hertzliche und selige Unterthänigkeik unter ihn be-geben , um sein Wort mit Freuden halten zu können.

2 ) Die andere Arr Schulden (OKeia imerm-il» 6cpeccsra couumssi) das ist die Verschuldung, daß wir bis-her sein Ebenbild nicht gehabt, und ihm nicht Kraft dessel-ben in allen Stücken gehorchet, dagegen aber im Hertzenund im gantzen Wandel abgeneigt, ungehorsam und wie.derspenstig gewesen sind, kan uns Gott gerechter Weise oh-ne Genugthuung auch unmöglich entlassen. Denn kan erKraft seines ewig unveränderlichen Wesens den Menschennicht auf einen Augenblick vom Gehorsam und Bothmäs-sigkeit loslassen, so kan er ihn auch nicht dispensiren voll derErstattung und Gulmachung der unterlassenen Pflicht: sonstwürde er von seinem Recht über die Creakur wenigstens aufdie Zeit, da sie sündiger, abtreten; die Jndependentz desMenschen von dem Schöpfer wircklich zulassen und zuge.stehen, oder doch für damals und auf die Zeit des Sündi-genS,so gut als zugestanden haben; mithin die Ordnungzwischen sich und dem Geschöpfe aufheben; folglich sichselbst verleugnen. Privat- Personen können einander wasohne Satisfaction vergeben: denn der Beleidigte ist nichtwesentlich heilig, sondern ein armer Sünder, also des Ver-gebens so gut bedürftig als sein Beleidiger. Er hat auchkeine obergerichtliche Gewalt über den andern, denn er istseines gleichen. Zu dem soll er dencken, das Unrecht seyvielmehr gegen Gott, als ihn begangen, dem ers endlichjur Abstrafung noch wohl übergeben kan. Allein zwischenGott und den Menschen kan in keinem Stücke keine Der-gleichung gemachet werden: Beyderseits Unterschied undDistantz ist unermeßlich. Wer kan da Richter seyn, odersich zum Advocaken auswerfen? und wer will sich unterste-hen, der unumschränckten Majestät, die aller HimmelHimmel nicht begreifen, Grentzcn zu setzen in ihrer Ju-riöoiction, und anzuweisen, wie sehr und wie weit sie denarmseligen Menschen zur Strafe ziehen könne oder nicht?

7) Die